Kritik: STAR WARS – THE CLONE WARS [2008]

George Lucas tut mir ja ganz ehrlich leid. Da hatte er mit Episode IV-VI Meilensteine des Unterhaltungskinos geschaffen, den ultimativen Kampf zwischen Gut und Böse in einem bis dahin unbeliebtem Genre mit seinerzeit bahnbrechenden Effekten, und dann reicht das nicht mal für den Lebensabend. Gut, je nach Lebensstil ist das ja verständlich, und somit sind Episode II-III auch entschuldbar (Episode I niemals), denn irgendwovon muss der gute Mann ja auch leben. Nun hat es sich aber zugetragen, dass im Zuge der Einführung des Euro auch in Amerika alles immer teurer wird (ganz bestimmt liegt es daran), und somit reichte das Geld dann trotzdem nicht sehr lange. Eine neue Merchandise-Quelle musste her, ein neuer Kinofilm, mit dessen Umsatz die ganzen Rechnungen bezahlt werden konnten. Die Idee zum Film „The Clone Wars“ war geboren. Ok, Spaß beiseite: Natürlich erzählt „The Clone Wars“ eine Geschichte, die George Lucas von Anfang an erzählen wollte und unerlässlich für das Verständnis der Saga ist. Oder so.

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52 Filme 11: Vom Buch zum Film

„Buchverfilmungen“ ist das Thema der Woche bei Halliway, und da ja doch recht viele Filme mittlerweile auf Büchern basieren, ist das gar nicht mal so einfach zu beantworten, ohne mal wieder auf die üblichen Verdächtigen zurück zu kommen. Viele werden „Harry Potter“ antworten, wobei mir da die Bücher zu frei interpretiert wurden – soll heißen, zu viel wurde gekürzt und vorausgesetzt. Zuschauer ohne Buchkenntnisse haben mit Sicherheit hier und da ihre Probleme. Darum werde ich an dieser Stelle mal was anderes nehmen – zwar vermutlich genauso gern genommen, wobei ich hier aber sagen muss: Zu Recht.

Film: Verblendung