Weihnachts-Tagebuch (13)

Vierundzwanzigster Dezember 2011
Ich feiere Weihnachten mit Bob. Wir teilen uns unsere Zelle. Bob ist sehr nett. Er mag mich. Er sagt, er habe ein Geschenk für mich. Ich freue mich schon, wenn ich es auspacken darf. Bob sagt, es ist etwas für jeden Tag. Aber warum kommt der Weihnachtsmann mit dickem Sack und strammer Rute…?

Frohes Fest 2011!

Es ist mal wieder soweit. Schon wieder ist ein Jahr fast vergangen, schon wieder ist es Zeit, allen Besuchern und Stammlesern für eben das zu danken: Fürs Besuchen und Lesen. Ich weiß, es ist nicht immer einfach…

Im Zuge dessen will ich es mir auch nicht nehmen lassen, Euch allen ein frohes, schneefreies Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen!

Und wie auch schon im letzten Jahr bringt Euch auch 2011 wieder der atm-Hauselch ein kleines Ständchen zum Fest:

Weihnachts-Tagebuch (12)

Dreiundzwanzigster Dezember 2011
Die Polizei steht vor der Tür. Ich denke, sie sind wegen des kleinen Vorfalls im Supermarkt mit einem verkleideten Weihnachtsmann hier. Egal, was mit mir passiert – ER würde keinen Nachwuchs mehr zeugen. Sie drohen die Tür einzutreten. Als Antwort schicke ich ihnen meinen lichterloh brennenden Weihnachtsbaum, den ich aus dem Badezimmerfenster im ersten Stock fallen lasse. Ich hätte den Baum doch nicht schon im Wohnzimmer anzünden sollen. Nun hat auch die Feuerwehr ein dringendes Bedürfnis, meine Wohnung von innen zu besichtigen. Ich sitze auf dem Dach und singe Weihnachtslieder, die nicht unbedingt für Kinderohren gedacht sind.

Weihnachts-Tagebuch (11)

Einundzwanzigster Dezember 2011
Ich lese zum dritten Mal die Kündigung, während Mausi weinend ihre Sachen packt. Ihre Mutter im Auto hupt schon. Hatte eine Schokoweihnachtskugel.

Zweiundzwanzigster Dezember 2011
Ein Nachbar wünscht mir frohe Feiertage. Ich haue ihm ein blaues Auge. Habe kurz darauf selber eines. Der Freund der Azubine freute sich nicht so sehr über den Behandlungserfolg seiner Freundin bei meinem kleinen Schwellkörperproblem.

Serienkritik: DOCTOR WHO – Season 5

Something Old. Something New.
Something Borrowed. Something Blue.

Das Ende einer Ära. Am Ende der vierten Staffel verabschiedete sich David Tennant als zehnter Doktor von der Serie, um seinem Nachfolger Matt Smith Platz zu machen. Und Russel T. Davis verabschiedete sich als Showrunner, um Steven Moffat das Zepter zu übergeben. Alles neu in Season 5 also, und um diesen Umbruch noch etwas deutlicher zu machen gab es nicht nur einen neuen Doktor und eine neu gestaltete TARDIS, auch die Vorspann und das Logo wurden geändert. Fast schon ein Reboot könnte man sagen, wobei die Geschichte natürlich nicht ganz von vorne anfängt. Doch wer ins Whoniversum neu einsteigen will und dies mit möglichst aktuellen Folgen, für den ist die 5. Staffel sehr gut geeignet.

Die letzte Szene von „Then End Of Time, Part 2“ zeigte den regenerierten Doktor, wie er mit seiner fast zerstörten TARDIS und einem selbsbewussten „JERONIMO!“ auf den Lippen auf die Erde raste. Ein fieser Cliffhanger natürlich, und genau an dieser Stelle steigt die nächste Staffel ein. Und wie! Die erste Folge „The Eleventh Hour“ hat alles, was die Serie ausmacht: Action, Humor, einen heldenhaften Doktor und – natürlich (wieder mal…) – die Rettung der Erde in letzter Sekunde. Ein Highlight der Folge ist sicherlich, wie sich der Doktor den Außerirdischen stellt und die Fronten ein für alle mal klärt – ist die Erde eine Bedrohung? Haben die Bewohner der Erde gegen eines ihrer Gesetze verstoßen? Und – wird die Erde beschützt? Aber das hatten wir ja hier schon mal. „I’m the Doctor!“ – aber sowas von. Wenn die ganze Staffel so werden sollte wie dieser Auftakt, dann wird alles gut. Aber wie das Leben so spielt, schon die zweite Folge reicht nicht ganz daran heran. Ich meine, durchs Weltraum fliegende Wale? Aber gut, wir hatten ja auch schon die Schweinepolizei (die Judoons), warum also nicht. Andererseits kehren dafür die Wheeping Angels zurück, die man ja noch aus der Highlight-Folge „Blink“ in bester Erinnerung hat, wir haben Bill Nighy als Museumsführer in einer Folge, in welcher der Doktor und Amy Vincent Van Gogh besuchen. Und wir haben „Amys Choice“, die beste Folge der ganzen Staffel und mit einer der besten überhaupt. Der „Time Lord“ gegen den „Dream Lord“, welcher von Toby Jones herausragend dargestellt wird.

Read More