Kritik: THE GREEN HORNET [2011]

Mittlerweile ist es ja schon fast so, dass man bei Filmen, will man diese vernünftig sehen, am besten auf die Heimkino-Version wartet, da hier (noch) der ganze 3D-Quatsch entfällt. Bis auf „Avatar“ war die Umsetzung ja bei fast allen anderen Filmen ziemlich Unsinn und nicht mehr als ein Gimmik mit nerviger Brille. Ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich jetzt nach der Sichtung von „The Green Hornet“ behaupte: 3D wäre auch bei diesem Film keine Bereicherung. Mir fällt jetzt spontan keine Szene ein, bei der 3D ein wirklicher Mehrwert wäre, außer vielleicht beim Abspann. Ansonsten lässt sich auf die Schnelle festhalten: Mal wieder ein Superheldenfilm, und auch: Mal wieder einer, der sich nicht ernst nimmt und das Genre ein wenig auf die Schippe nimmt. Um es aber vorweg zu sagen: So weit wie „Kick-Ass“ geht die Hornisse nicht, im Vergleich dazu, wenn man beide Filme denn vergleichen will, ist „The Green Hornet“ ein harmloser Spaß, um nicht zu sagen: Ein Witz. Aber: Wirklich vergleichen lassen sich die Filme eigentlich nicht.

Britt Reid übernimmt nach dem Tod seines Vaters nicht nur seinen Zeitungsverlag, sondern auch sein Vermögen und seinen Automechaniker Kato, der sein bester Kumpel wird. Um seinem Leben einen Sinn zu geben, beschließt er, gemeinsam mit dem erfinderischen Kato das Verbrechen in der Stadt zu kämpfen. Hilfreich sind dabei die technischen Spielereien, die Kato in Britts Auto installiert sowie Katos herausragende Kampfkünste. Dem Unterweltboss Chudnofsky ist die Hornisse jedoch mehr und mehr ein Dorn im Auge…

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