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Kurzkritik: HOW I MET YOUR MOTHER – SEASON 4

Die ersten drei Staffeln von mir noch ohne Abstriche als „legendär“ bezeichnet, war ich gespannt, ob die vierte Staffel das gleiche Prädikat verdient. Mit Sicherheit gäbe es auch bei den ersten Staffeln die ein oder andere Sache auszusetzen, aber wie damals erwähnt, passten die behandelten Themen „damals“ nun mal wie die Faust auf Auge und überhaupt traf der Humor genau meinen Geschmack, so das ganz einfach viele Faktoren dazu führten, diese Serie überschwenglich zu loben – obwohl es in den Augen mancher „nur“ eine Sitcom ist, die sich wohl all zu leicht mit „Friends“ oder „Seinfeld“ vergleichen lässt. Und was soll ich sagen – auch Staffel 4 enttäuscht hier nicht, diesmal jedoch mit geringen Abzügen, was aber in den bisherigen Wertungsregionen Jammern auf hohem Niveau bedeutet.

Ted ist immer noch auf der Suche nach der Mutter seiner Kinder, Barney auf der Suche nach der nächsten Eroberung, Marshall und Lilly suchen irgendwie nicht so viel sondern sind hauptsächlich anwesend und Robin sucht einen neuen Job. Alles wie immer möchte man meinen, irgendwie dann aber doch nicht. Barney entdeckt nämlich seine Liebe zu Robin, Ted hat in seinem Architektenbüro gekündigt und versucht sich in seiner Selbstständigkeit und irgendwie ist das zwischen ihm und Robin zu 100% dann doch noch nicht vorbei, weshalb sie dann mal gleich eine Backup-Vereinbarung treffen, was irgendwie nach einer lustigen Idee klingt.

Irgendwie hatte ich bei der Sichtung das Gefühl, dass den Autoren so langsam die Ideen ausgehen, denn so ein wenig wurde das Niveau der Serie abgesenkt, denn noch mehr als sonst scheint es sich nur noch um Sex zu drehen. Ted scheint zu einem zweiten Barney zu mutieren und irgendwie, bis auf kleine Ausnahmen, wurde die Prämisse der Serie ein wenig aus den Augen verloren. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, wäre die Serie nicht sowieso fantastisch, gäbe es auch keinen Punktabzug, aber in diesem Fall kann ich das verschmerzen. Denn der Rest ist – wie gewohnt – super. Und so fällt es schwer, Highlight-Episoden zu nennen, Beispiele wären hier „Intervention“ oder auch „Murtaugh“. Ach, sind alle super. Also ich mein legen- wartet kurz – där.

7 Kommentare

  1. Pingback: The difference between peanut butter and jam « at the movies 2 – BETA
  2. bullion · Juni 3, 2011

    Der Kritik kann ich nur zustimmen. Zwar nicht mehr ganz so stark wie die ersten Episoden, doch immer noch fantastisch unterhaltsam. Die 5. Staffel müsste ich auch noch einmal bewerten, doch fehlt da noch eine weitere Sichtung.

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  3. Flo Lieb · Juni 3, 2011

    irgendwie, bis auf kleine Ausnahmen, wurde die Prämisse der Serie ein wenig aus den Augen verloren

    Was ist denn die Prämisse der Serie?

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  4. Xander81 · Juni 3, 2011

    Ich weiß jetzt nicht genau, worauf du hinaus willst, ich denke du kennst die Serie? Ted erzählt seinen Kindern, wie er ihre Mutter kennen lernte. Nur das es in dieser Staffel in den meisten Folgen um alles Mögliche ging, nur nicht darum.

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  5. Flo Lieb · Juni 3, 2011

    Darauf wollte ich hinaus😉 Denn in keiner der bisherigen Staffeln ging es [imho] darum, wie Ted die Mutter der Kinder kennenlernte. Weshalb die Prämisse der Serie im Grunde „5 Leute um die 30 in New York City“ lautet, während der Titel weitestgehend bedeutungslos ist (auch wenn man natürlich argumentieren kann, dass alles, was Ted in seinem Leben gemacht hat, letztlich auf irgendeine Weise zum Kennenlernen der Mutter geführt hat).

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  6. Xander81 · Juni 3, 2011

    Quasi „Friends“, nur anders😉
    Naja, aber es kamen zumindest am Anfang mehrere Situationen vor, bei denen man theoretisch denken könnte, jetzt hat er sie.

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