Mixtape Wichteln 2.0: Lordys Mixtape!


Jetzt habe auch ich endlich mal die Zeit gefunden, mir in Ruhe Lordys „Tape“ anzuhören. In der Zusammenstellung wurde ich teilweise doch überrascht, im Großen und Ganzen macht die Mischung die CD aber auch so interessant. Vielleicht in der Art und Weise auch genau das richtige für einen Spät-Sommer-Abend. Allerdings mit einer Einschränkung: Wenn es schon dunkel ist – denn die Musikauswahl ist es auch größtenteils.


Eröffnet wird die CD von Cinderella Effect, dem Soloprojekt der Sängerin des Dark Pop-Projektes Blutengel mit einer Cover-Version von „Summer Wine„. Ein sehr stimmungsvoller, wenn auch düsterer Einstieg. Weiter geht es da schon rockiger mit Staubkind und „Keine Sonne„, wie bei Wikipedia schon steht eine Mischung aus Oomph! und Linkin Park, das passt schon und ist von daher auch sehr ok. Und wie um zu zeigen, dass sich sein Mixtape auf keine Musikrichtung festlegen will, schiebt er mit VNV Nations „Sentinel“ einen lupenreinen Elektrotitel hinterher. Die Band selber nennt ihren Stil „Future Pop“, was sich aber wohl hauptsächlich auf die Texte bezieht. Ansonsten würd ich das Lied zwar auch dem Pop, aber mehr in Richtung Trance zuordnen. Insofern aber auch durchaus hörbar und, um es jetzt schon zu verraten, einer meiner Favoriten der CD:


Weiter geht es mit einem absoluten No-go, wenn auch dieses Lied wieder einmal beweist, dass man auf der CD mit Überraschungen rechnen muss. Aber Ich+Ich mit „Mach dein Licht an“ geht in der Zusammenstellung gar nicht, sorry Lordy… 😉

Da ist der Nachfolgetrack von Diorama, „Das Meer„, schon besser. Zwar sehr ruhig und langsam, aber in der Form dann nicht so schlecht. Jedenfalls meiner Meinung nach besser als das nächste Lied, Prince mit „Purple Rain„. mag ich so eher nicht, aber das Lied hat mit Sicherheit seine Daseinberechtigung. Nach dem Purpur wird es dann (endlich?) wieder schwarz, Cephalgy mit „Müde„. Genau das Richtige, um den Spätsommer-Abend wieder in die richtige Richtung zu lenken, genauso wie Zeraphine mit „Be My Rain“ und Blutengels „The Oxidising Angel„, welches das Dunkle wieder ins Elektronische versetzt.

Schillers „Sehnsucht“ lässt einen wieder zur Ruhe kommen, Ayria mit „Lovely Day“ vermag diese ruhige Stimmung aufrecht zu erhalten. Was ich allerdings von Elegant Machinery halten soll, weiß ich immer noch nicht, zumindest mit „Feel The Silence“ kann ich leider nicht all zu viel anfangen. Das hört sich für mich ein wenig nach 80er Jahre Pop an, nicht so mein Fall. Dafür ist das nächste Lied, und da hätten wir den nächsten Stilwechsel, nämlich Radiohead mit „Creep„, umso besser. Das kannte ich vorher zwar nicht (wie so vieles auf der CD, in dem Sinne vielen Dank auch an die Wikipedia), aber vielleicht sollte ich mir ab jetzt mehr von Radiohead anhören? Man weiß es nicht.

Mit Poets Of The Fall und „Maybe Tomorrow Is A Better Day“ geht es rockig weiter, Parralox und „Beautiful World“ schließt sich an und Fantazja mit „Make A Wish“ schließt das Mixtape dann letztendlich ab. Während mir die beiden erstgenannten durchaus noch gefallen, kann mich mich mit Fantazja nicht so ganz anfreunden.

Fazit? Insgesamt gesehen kann ich die CD durchaus als gelungen bezeichnen. Es wäre ein Wunder gewesen, wenn mir wirklich jeder Titel 100% gefallen hätte, aber das ist ja auch nicht der Sinn des Wichtelns. Vom Namen her kannte ich vorher nur vier (!) Interpreten auf der CD, jetzt habe ich zumindest die anderen ansatzweise kennenlernen dürfen, und genau das wollte ich ja auch: Neue Musik kennenlernen. Um so besser ist, das ein Großteil der Lieder, die ich nicht so mochte von Bands kommen, die ich schon kannte. Also? Das, was ich vorher nicht kannte, ist gar nicht mal schlecht. Auf diesem Weg also noch mal mein Dank an Lordy, dass er sich die Mühe mit der Songauswahl gemacht hat, denn diese ist meiner Meinung nach schon rauszuhören.

Wer im Übrigen nicht weiß, worum es hier geht, kann das bei mir nachlesen, oder direkt bei Sascha.

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