Shortcuts: EVERYBODY’S FINE, WOLKIG MIT… FLEISCHBÄLLCHEN, SURROGATES

EVERYBODY’S FINE [2010]

Unsere Außenstelle in Berlin meinte nach der PV: Robert DeNiro war sehr überzeugend als stolzer und leicht verblendeter Vater im Ruhestand. Sein Roadtrip, um alle seine Kinder zu besuchen, hat fast so etwas von Familientherapie da am Ende alle glücklich zusammen finden, trotz des Todes eines der Söhne. Der Film fängt sehr heiter an und verläuft dann mehr und mehr ins Tragische mit viel Rührseligkeit, da man anfangs mehr Mitleid mit Frank (Robert DeNiro) hat, was sich gegen Ende wieder etwas relativiert, wenn er seine Kinder mit ihren Lügen konfrontiert. War ein netter Film, sehr amerikanisch, sehr familienbezogen.“
Hört sich für mich an wie

WOLKIG MIT AUSSICHT AUF FLEISCHBÄLLCHEN [2010]

Was wäre, wenn es plötzlich Essen vom Himmel regnen würde? Für die kleine Insel Affenfels, deren Bewohner mehr oder weniger gezwungen sind, sich von Sardinen zu ernähren (seit dem die Welt plötzlich gemerkt hat, das diese ziemlich eklig sind und sie niemand mehr kauft) kommt dieses einer Offenbarung gleich. Zu verdanken haben Sie dieses Wunder dem Erfinder Flint, der eine derartige Maschine erfunden hat. Eine lustige Grundidee alleine reicht allerdings nicht immer für einen ganzen Film. Und so wurde die Handlung noch um zwei kitschige Stränge ergänzt: Die Beziehung Flints zu seinem Vater und die zu der Reporterin Sam. Das hier sämtliche bekannte Klischees Verwendung finden ist nicht nur sehr schade, sondern zieht den kurzen Film an manchen Stellen doch unnötig in die Länge. Andererseits passt dieser Kitsch zu den Storys der Emmerich-Filme, die der Film, besonders im großen Finale, durch den Kakao zieht. Durchaus witzige Ideen und Situationskomik sowie das abgefahrene Finale retten den Film dann aber über den Durchschnitt und machen ihn trotz allem sehenswert.

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