Kritik: SAW 4 [2008]


„Sie denken das Spiel ist vorbei, nur weil ich tot bin? Es ist nicht vorbei. Die Spiele haben grade erst begonnen!“

Obiges Zitat kann man dabei durchaus auch als Drohung an alle verstehen, denen die Saw-Reihe immer schon suspekt war und die immer schon gehofft hatten, es würde nicht noch einen Teil geben. Es hat grade erst begonnen heißt es, und mit Teil 6, welcher kürzlich in den Kinos lief, könnte man meinen, die Drohung wurde wahr gemacht. Es ist kein Ende abzusehen, da kann John Kramer tot sein wie er will.

Und tot ist er, das wird zu Beginn des Films mehr als deutlich gemacht. Da wird, für alle Anatomie-Interessierten, genauestens gezeigt wie seine Schädeldecke geöffnet, das Gehirn entnommen und gewogen wird, sein Brustkorb aufgesägt wird und die Organe entnommen werden und – man glaubt es kaum – eine weitere Kassette in seinem Magen gefunden wird. Adressiert ist die enthaltene Nachricht an den ermittelnden FBI-Agenten Strahm – die Spiele sind noch nicht vorbei. Doch wen trifft es diesmal („and what will be left of them“ möchte man fragen…)? Es sind der Opfer fünf, denen der Polizist Rigg schon auf den Fersen ist, nimmt er doch selber auch an einem tödlichen Spiel teil. Das dabei am Ende alles anders ist, als man dachte, versteht sich bei Saw jedoch von selber.

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