Kurzkritik: SHOCKER [1989]


„Na mach schon, du Arschloch. Wenn du mich rösten willst, dann tu’s doch du Sackgesicht!“

Wie das Leben so spielt: Die Jahre, die es her ist, dass ich Wes Cravens Shocker das letzte Mal gesehen habe, bewegen sich schon im zweistelligen Bereich. Damals hatte ich ihn aus Neugierde aufgenommen (damals gab es noch VHS). Nach der anschließenden Erstsichtung war ich erst mal baff: Was war das nur für ein Film? Auf jeden Fall einer, der Eindruck hinterlassen hat und seit dem wurde die Kassette gehütet wie ein Schatz. Ok, bis zum ersten Umzug. Selbst wenn ich wüsste, wo ich die Kassette damals hingepackt hatte, jetzt, nach dem dritten Umzug ist sie endgültig als vermisst erklärt worden. Was aber auch egal ist, denn als ich kürzlich im Baumarkt (!) war, dachte ich, ich seh nicht recht: Da lag Shocker als Budget-DVD in der 16er-Fassung im Regal. Was mir dann aber auch egal war, denn die Fernsehfassung war gewiss auch geschnitten und gefiel mir trotzdem. Die Frage war im Grunde nur, ob mir der Film auch jetzt noch, über ein Jahrzehnt später, gefallen würde…

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Trailer: A NIGHTMARE ON ELM STREET


Hier der erste Teaser-Trailer von Michael Bays Version von A Nightmare On Elm Street. Eine Aussage über den Film kann man demnach wohl noch nicht treffen, aber für mich sieht es danach aus, dass möglichst viele Kids in ihren Träumen sterben und die Spannung dabei etwas auf der Strecke bleiben könnte. Wie auch immer bin ich sehr gespannt auf diese Neuinterpretation!
Mitte 2010 werden wir dann wohl erfahren, ob sich eine regelrechte „Vorfreude“ rentiert hätte.


(YouTube)

Shortcuts: XIII, 27 DRESSES, FAR CRY, THE DAY AFTER TOMORROW

XIII – Die Verschwörung (2008)

Die Geschichte kennen wir in ähnlicher Form schon: Ein Mann ohne Gedächtnis wird gefunden. Obwohl er sich an nichts erinnern kann, scheint er extrem gute Kampfkunst-Kenntnisse zu besitzen und nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass er von der Regierung gejagd wird. Kein Wunder, dass man hier an die Bourne-Trilogie erinnert wird: Die Bourne-Romane, die als Grundlage für die Filme dienten, ähneln schon in Elementen dem Comic XIII von William Vance, welches auch schon als Basis für ein Videospiel verwendet wurde. Bei XIII erwartet den Zuschauer nun eine amerikanische TV-Verfilmung des Stoffes, die aber dafür sehr gut gemacht ist. Ein hektischer Schnitt versucht zwar, das geringere Budget etwas zu vertuschen, so ganz gelingen vermag es ihm allerdings nicht. Trotz dessen ist XIII spannend, mit Val Kilmer und Stephen Dorff zudem gut besetzt und hat mit seiner Aufteilung in zwei Teile auch die richtige Länge für den Stoff. Durchaus guckbar:

27 Dresses (2008)

Eine junge Frau war zwar schon auf 27 Hochzeiten, den richtigen für ihre eigene Hochzeit hat sie allerdings noch nicht gefunden. Romantisch wie sie ist, liest sie aber immer gerne die Hochzeitskolumne in der Zeitung. Eines Tages trifft sie nun den Verfasser dieser Kolumne, der sich aber nicht als solcher zu erkennen gibt. Dieser vermutet hinter der „ewigen Brautjungfer“ eine neue Story. Dumm nur, das sich beide ineinander verlieben, sie aber hinter seine Story kommt. Es kommt, wie es kommen muss: Verwicklungen, Streit, Trennung, Versöhnung, Hochzeit, das übliche Schema einer solchen RomCom. Und genau so lässt sich die Handlung auch vorhersagen. Zu Beginn des Films sehen wir Jane als Brautjungfer auf einer Hochzeit, wie sie von dem Mann beobachtet wird und zack – wir wissen, die beiden heiraten. Und spätestens, wenn wir dann 1-2 Szenen weiter erfahren, das er die Hochzeitskolumne schreibt, ist der weitere Verlauf des Films klar. Es gibt keine Überraschungen, keinen Witz, nur Zucker. Für kleine romantische Mädchen vielleicht ok, aber ansonsten ganz übel.

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Gute Poster, Schlechte Poster (4): Fantastic Mr. Fox


Abteilung: Schlechte Poster

Ich will ehrlich sein: Ich mag keine Character-Poster. Langweilige Plakate, auf denen nur der Kopf, bestenfalls die ganze Person abgebildet ist und darüber in dicken Lettern der Name der Figur, bestenfalls dann noch mit Nennung des Schauspielers. Bei Animationsfilmen wird das ja ganz gerne gemacht und ist das einfallsloseste, was einem, …äh… einfallen kann. Stellvertretend für all diese Poster, hier einmal ein ganz fürchterliches Charakterposter von Fantastic Mr. Fox, der am 28.01.2010 in den Kinos starten soll.

Shorts: Ghost Rider 2, Watchmen Ultimate Cut

Diverse Dinge, die ich noch loswerden muss:

Auf die Gefahr hin, meine Leser zu verschrecken: Ich gehöre ja tatsächlich zu den Leuten, denen Ghost Rider mit Nicolas Cage gefallen hat. Ein sehr spaßiges, trashiges Filmchen, welches ich mir immer wieder gerne anschaue. Dementsprechend groß war meine Freude, als ich erfahren habe, dass Ghost Rider 2 tatsächlich bestätigt wurde, und Cage ist wieder mit an Bord (alle so: Yeah!). Ihr dürft mich dafür gerne auch etwas weniger mögen.
(via)

In den USA kommt am 03. November diesen Jahres die Fassung von Watchmen heraus, die ich mir schon im Kino gewünscht hätte: Der Directors Cut inklusive des Comics Tales of the Black Freighter. Wer mag, kann sich das bei Amazon.com vorbestellen, ich hätts halt nur mal gerne in Deutschland…

Kritik: TINTENHERZ [2008]


„Vielleicht findest du’s ja hier!“
– „Wie, was denn?“
„Das Buch, was du schon so lange suchst.“

Tintenherz hat mich als Buch noch nie so wirklich interessiert. Man hörte zwar hier und da mal ein paar gute Worte über die Bücher, aber für mich klang das alles ein bisschen wie Die unendliche Geschichte in moderner und wurde recht schnell abgehakt. Nun gab es im Laden, der die Technik so liebt vor einiger Zeit die Blu Ray im Angebot und ebenso gab es da jemanden, der diese gerne haben wollte, und dann bin ich ja nicht so…

Jedenfalls war dies mal ein Weg herauszufinden, ob es dem Film besser als den letzten Harry Potter Teilen gelingt, auch ohne Buchkenntnisse zu funktionieren und eine fantasievolle Geschichte zu erzählen. Dies hat leider nur in Teilen geklappt mit dem Nachteil, dass ich nun natürlich nicht weiß, wem das vorzuwerfen ist – der Vorlage oder dem Drehbuch.

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Serienkritik: AKTE X – DIE UNHEIMLICHEN FÄLLE DES FBI (Season 4, 5 +6)


Staffel 1, 2 + 3: hier.

SEASON 4

„Alles stirbt.“

Als diese Worte auf dem Fernseher auftauchten, konnte man noch gar nicht erahnen, was einem mit dieser Staffel erwarten sollte. Düsterer, epischer sollte diese Season werden, als es Akte X jemals war. Der großen Mythologie der Serie wurde ein so großer Spielraum gewährt, dass fast jede zweite Folge ein Teil des großen Ganzen war – und groß ist das richtige Wort. Großartige Folgen wie Herrenvolk, Musings of a Cigarette Smoking Man und natürlich Tunguska 1 & 2 (um nur einige zu nennen), der Fan wurde verwöhnt. Ein Staffeltiefpunkt (der Staffel? Der Serie!) ist zwar auch vorhanden (The Field Where I Died), doch kann dies den Gesamteindruck kaum mindern. Eigentliche Monster-of-the-Week-Episoden entpuppen sich plötzlich als Vorspiel zu Scullys ganz persönlichem Drama (Leonard Betts), andere wiederum stellen uns die wohl furchteinflößendste Familie der gesamten Serie vor, die Peacocks (Home). Mulder beginnt außerdem zu zweifeln – basiert sein Glaube an Außerirdische letztendlich doch nur auf einer großen Lüge? Sein Zustand verschlechtert sich und er rutscht langsam in einen depressionsähnlichen Zustand. Alles endet mit Scully (in der Episode Gethsemane), die einen Leichnam identifizieren muss – ist es Mulder…? In Season 4 wird Gas gegeben – und das erste und letzte Mal wurde uns damit eine fast perfekte Season geboten.

SEASON 5

Dieses Niveau konnte dann jedoch mit der fünften Staffel nicht gehalten werden. Zwar fing diese schon etwas, wie der Name schon sagte, unüblich an (Unusual Suspects) und war, was den Hintergrund der beteiligten Personen angeht auch recht interessant und informativ, aber ein wirkliches Highlight bestand in dieser Episode noch nicht. Diese sollten, zumindest auf die Staffel bezogen, aber kurz darauf folgen: Mit Redux erwartete einen ein spannender Zweiteiler mit überraschenden Wendungen – der Krebskandidat erschossen, Scullys Krebs ist besiegt. An die Qualität der vierten Staffel konnten diese Folgen zwar nicht anknüpfen, dennoch zählen sie zu den wichtigsten der Serie. Und das kann man wahrlich nicht von vielen Folgen dieser Season behaupten: Die mehr oder weniger Doppelfolge Christmas Carol und Emily war beispielsweise ebenso belanglos wie langweilig. Die Monster-of-the-Week-Episoden waren ebenso zweigeteilt: Höhepunkte sind zweifelsohne Post-Modern Prometheus um eine mordende frankenstein’sche Kreatur, die sich in Cher verliebt hat, natürlich Chinga, das Drehbuch-Gastspiel von Stephen King, der hier unverkennbar seine Handschrift hinterlassen hat aber auch Bad Blood um einen angeblichen Vampir. Hier wird auf sehr lustige Weise dargestellt, wie unterschiedlich Scully und Mulder ihre Fälle und den jeweils anderen wahrnehmen. Aber Folie a Deux wiederum gefiel mir nicht mehr ganz so gut.

Die fünfte Staffel wirkte insgesamt gesehen nicht einheitlich – die MotW-Folgen waren vielleicht etwas zu abgedreht und komödiantisch ausgelegt, die Mythologie-Folgen mal hochspannend, dann todlangweilig. Mulder und Scully sieht man hier öfter als je zuvor von einander getrennt arbeiten, und wenn man den anschließenden Kinofilm bedenkt, mag das daran gelegen haben, dass auf diesem das Hauptaugenmerk lag, was schade ist – denn vielleicht wäre die Season 5 ansonsten besser geworden.

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Earth Quiz 15


Ganz ohne geht es dann doch nicht und so präsentiere ich Euch hiermit Teil 15 unseres beliebten Rätsels. Für den Wiedereinstieg ist es recht einfach gehalten, für die folgenden Teile muss ich mir dann mal was überlegen:

Wie immer suchen wir etwas aus Film oder TV – also, erste Ideen?

Alle bisherigen Rätsel auf einen Klick.