Kritik: INGLOURIOUS BASTERDS [2009]


„Schon von uns gehört? Dann weißt du, dass wir nicht im Gefangennehmen-Geschäft sind.
Wir sind im Nazitöten-Geschäft. Und mein Freund – das Geschäft brummt.“

In Inglourious Basterds habe ich schon große Hoffnungen gesetzt. Nachdem Death Proof ja mehr oder weniger, eigentlich eher mehr, also jedenfalls enttäuscht hat, hielt sich meine Vorfreude bei der Ankündigung des neuesten Tarantino-Streifens doch in Grenzen. Bis auf ein Plakat und einen eher beiläufig präsentierten Trailer fand der Film in diesem Blog also quasi nicht statt. Da bin dann ja doch ziemlich subjektiv. Death Proof krankte ja vor allem an seinen ausschweifenden, dabei aber völlig belanglosen Dialogen, die vielleicht hip sein sollten, im Grunde aber nur genervt haben. Aufgrund vereinzelter, sehr guter Szenen schaffte er es jedoch, nicht komplett abzustürzen. Nachdem Kill Bill 2 ja auch schon nicht ganz so gut war wie sein erster Teil, war die Befürchtung groß, mit den Basterds sei der bisherige Tiefpunkt in Tarantinos Karriere erreicht (obwohl die Anmerkung erlaubt sei, dass ich Jackie Brown noch nicht gesehen habe). Ob das auch so gekommen ist?

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Soundtrack des Lebens (8): Sunshine


„Unsere Sonne stirbt. Die Menschheit steht vor ihrem Ende.“

Wenn auch kein Meisterwerk, ist „Sunshine“ doch ein Science-Fiction Highlight. Das liegt wohl auch an der Musik von John Murphy, denn visuell und akustisch ist der Film ganz einfach unglaublich. Und viel mehr sag ich da jetzt auch nichts zu, außer: Besonders beim zweiten Video Boxen aufdrehen und bis zum Schluss schauen!


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Signs Of Life


Auch wenn es im Moment nicht so wirkt, so weile ich doch noch unter den Lebenden, nur halt zur Zeit weniger online. Eine Woche war ich beruflich unterwegs (das wollte ich immer schon mal sagen), und den Rest – naja, keine Zeit. Filme gesehen habe ich in der Zeit dann aber doch, und so kann es vorkommen, dass Ihr hier in naher Zukunft ein paar Worte zu Far Cry, XIII oder aber Madagascar 2 findet.

Wen es interessiert: Vor Ewigkeiten (März letzten Jahres…) kündigte ich ja an, Akte X komplett zu schauen. Kurzer Zwischenstand: Nach langen Pausen und Unterbrechungen habe ich acht Staffeln gesehen und zur Zeit wiederhole ich die Verschwörungsfolgen eben dieser Staffeln, um dann den Anschluss zur finalen neunten Staffel zu finden. Stand hierbei: Gestern gabs zum wiederholten Male Fight The Future, und er ist immer noch gut. Jetzt also noch drei Staffeln Wiederholung der wichtigsten Folgen und dann ist Endspurt, lang genug hats ja gedauert. Und eventuell gibts dann in 2-3 Monaten einen kompletten Überblick…

Aber die „ruhige Phase“ des Blogs hält wohl noch ein paar Tage, also zur Überbrückung: Musik!


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Kritik: TRANSFORMERS 2 – DIE RACHE [2009]


2007 startete ein Film in den Kinos, der mit über 700 Millionen Dollar Einspielergebnis zu den erfolgreichsten Filmes des Jahres gehörte. Verantwortlich für diesen Film waren Steven Spielberg und Michael Bay, und das ließ schon vor dem Kinostart die Herzen der Fans höher schlagen. Was immer da kommen mochte – dass konnte ja nur ein Action-Blockbuster aller erster Güte sein. Denn eine Liebeskomödie würde von Bay eh niemand erwarten. Der Film wurde, wie eingangs erwähnt, zum Erfolg. Es ging letztendlich um zwei verfeindete Roboterclans, die ihren Kampf ausgerechnet auf der Erde austragen und in Folge dessen natürlich einigen Materialschaden hinterlassen. Auch das hörte sich im Vorfeld für einen Actionfilm nicht unbedingt verkehrt an. Ok, es ging um Spielzeug: Transformers hieß der Film und um sich transformierende Roboter ging es natürlich auch. Geschenkt – der geneigte Zuschauer wollte schließlich Action sehen. Und außerdem wollte man es Spielberg schon zutrauen, eine plausible Geschichte rund um die Plastikroboter zu stricken. Nach dem Kinobesuch, und ich denke mal ein großer Teil der Kinozuschauer wird das gemerkt haben, sah man die Dinge vielleicht ein wenig anders – Transformers war ein infantiler Roboterfilm mit albernen Witzchen, einer dummen Story und einem nicht weniger dummen Hauptdarsteller. Aber die Action war, wenn auch etwas hektisch und unübersichtlich, doch vorhanden und die Effekte waren und sind natürlich immer noch mehr als gut gelungen. Ich zitiere ganz einfach mal meinen Hauptkritikpunkt aus meiner Transformers-Review:

„Doch man bräuchte zumindest ansatzweise gute Schauspieler und gute Dialoge, und hier offenbart sich die größte Schwäche des Films. Teenies in den Mittelpunkt zu stellen, scheint sinnvoll, die Hauptdarsteller sollten nicht so viel älter sein als das offensichtliche Zielpublikum, welches sich beim Blick auf die Roboter offenbart: Die Bösen sind natürlich böse und verwandeln sich in Kriegsgerät anstatt in Sportwagen, doch da die Kinder was zu lachen haben müssen, wurde noch ein Mini-Roboter hinzugepackt, eine Mischung aus Jar-Jar-Binks und den Droiden aus der neuen Star Wars Trilogie. Absolut unnötig, nervig und albern. Die Autobots hingegen verwandeln sich in schicke Sportwagen, und die Charaktere sind, bis auf den heldenhaften Anführer Optimus Prime, alle lustig angelegt.“

Gute Voraussetzungen also für einen zweiten Teil. Oder, um es mit Filmstarts auszudrücken: „So lange das sicherlich kommende Sequel ein ähnlich knallendes Abenteuer [sic!] wie diese „Transformers“ werden, sind wir gerne dabei… „

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Wir lieben Kino!


Man kann von Tele 5 halten was man möchte, aber diesen Spot finde ich gut:


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Und mit der Frage: „Warum liebt IHR Kino?“ lasse ich Euch einmal die kommende Woche alleine. Neues gibt es hier vermutlich nicht vor dem 17.08.09 zu lesen, also machts mal gut!