Buffy Reloaded?


Ich habe es ja gehofft, und nun beginne ich diese Hoffnung zu bereuen. Nach einem (schlechten) Kinofilm, sieben (wesentlich besseren) TV-Staffeln und einer (ebenfalls sehr guten) Fortsetzung als Comic kommt „Buffy – The Vampire Slayer“ zurück ins Kino, und zwar als Reboot. Reboots sind ja für einen Filmemacher eine feine Sache. Im besten Fall greift man auf ein erfolgreiches Franchise zurück, um sich schon mal ein Publikum zu sichern. Da einfache Fortsetzungen allerdings auch eine beliebte Fehlerquelle sind (Kontinuitätsfehler waren ja auch schon bei Star Trek keine Seltenheit), bieten Reboots nun die Chance, von Null anzufangen und alles anders zu machen. Oftmals begleitet von der Begründung, die Dinge einmal von der anderen Seite zu betrachten oder ein „Was wäre wenn“ Szenario aufzuzeigen, sind Reboots im Grunde nichts anderes als vermeintliche Garantien zum Geldverdienen. Sicherlich, manchen Filmen bzw. Serien tut ein Neustart mehr als gut (man denke einmal daran, was Schumacher Batman angetan hat), wo anders kann das ganze aber auch nach hinten losgehen, siehe auch James Bond oder Star Trek.

Nun also Buffy. Fran Rubel Kuzui, die schon den ersten Film verbrochen hat, „ließ heute verlauten, sie plane einen Reboot, der düster und Event-Kino-kompatibel sein werde und mit der Serie nichts zu tun haben soll. Weder die bekannten Figuren werden vorkommen, noch wird Joss Wheadon mit dem Film irgendwas zu tun haben. Es soll eine komplett revampte Buffy geben, die nichts mit der von Sarah Michelle Gellar über sieben Jahre verkörperten Figur zu tun haben wird.“ Und, vielleicht noch schlimmer, Joss Whedon soll bei diesem Projekt komplett außen vor bleiben. (via)

Ich halte das ganze für einen Fehler, der nur nach hinten losgehen kann. Buffy war, wenn angebracht, schon immer recht düster, und warum diese Serie nicht „Event-Kino“ kompatibel sein soll, ist mir auch ein Rätsel. Wie Batzman vermutet hat: Frau Kuzui hat Whedons Idee schon im ersten Film nicht verstanden. Jetzt versucht sie es noch einmal, und meiner Meinung nach hat sie es diesmal auf eine andere Art nicht begriffen.

Ich erwarte das Schlimmste.

Und weitere Hintergrundinfos gibt’s beim Wortvogel.

5 Kommentare

  1. bullion · Mai 27, 2009

    Dieses Projekt wird niemals realisiert werden. So dumm, dass die große Fanbase hinter Whedon – und eben nicht hinter irgendeiner „Buffy“ – ignoriert wird, kann niemand sein.

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  2. Xander81 · Mai 28, 2009

    Wollen wir das Beste hoffen!

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  3. lalia · Mai 28, 2009

    o.O

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  4. Spike83 · August 6, 2009

    Es gibt nichts anderes zu sagen: Die sind doch bescheuert (Jugendfreigabe beachtet). Nachdem ich mir jetzt alle 7 Staffeln nochmals angeschaut habe, bleibt nur zu hoffen, dass sie es sich nochmal überlegen und doch auf das bisherige zurückgreifen.

    Es wäre doch interessant zu wissen, was nach alldem passiert ist und ob Spike auch dort als Geist auftaucht. Genug Stoff wäre vorhanden, wenn auch nicht in Sunnydale 😉

    Die sollen schön die Finger davon lassen, sowas zu produzieren, denn das würde die Fangemeinde nicht hinnehmen!

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