Buffy Reloaded?


Ich habe es ja gehofft, und nun beginne ich diese Hoffnung zu bereuen. Nach einem (schlechten) Kinofilm, sieben (wesentlich besseren) TV-Staffeln und einer (ebenfalls sehr guten) Fortsetzung als Comic kommt „Buffy – The Vampire Slayer“ zurück ins Kino, und zwar als Reboot. Reboots sind ja für einen Filmemacher eine feine Sache. Im besten Fall greift man auf ein erfolgreiches Franchise zurück, um sich schon mal ein Publikum zu sichern. Da einfache Fortsetzungen allerdings auch eine beliebte Fehlerquelle sind (Kontinuitätsfehler waren ja auch schon bei Star Trek keine Seltenheit), bieten Reboots nun die Chance, von Null anzufangen und alles anders zu machen. Oftmals begleitet von der Begründung, die Dinge einmal von der anderen Seite zu betrachten oder ein „Was wäre wenn“ Szenario aufzuzeigen, sind Reboots im Grunde nichts anderes als vermeintliche Garantien zum Geldverdienen. Sicherlich, manchen Filmen bzw. Serien tut ein Neustart mehr als gut (man denke einmal daran, was Schumacher Batman angetan hat), wo anders kann das ganze aber auch nach hinten losgehen, siehe auch James Bond oder Star Trek.

Nun also Buffy. Fran Rubel Kuzui, die schon den ersten Film verbrochen hat, „ließ heute verlauten, sie plane einen Reboot, der düster und Event-Kino-kompatibel sein werde und mit der Serie nichts zu tun haben soll. Weder die bekannten Figuren werden vorkommen, noch wird Joss Wheadon mit dem Film irgendwas zu tun haben. Es soll eine komplett revampte Buffy geben, die nichts mit der von Sarah Michelle Gellar über sieben Jahre verkörperten Figur zu tun haben wird.“ Und, vielleicht noch schlimmer, Joss Whedon soll bei diesem Projekt komplett außen vor bleiben. (via)

Ich halte das ganze für einen Fehler, der nur nach hinten losgehen kann. Buffy war, wenn angebracht, schon immer recht düster, und warum diese Serie nicht „Event-Kino“ kompatibel sein soll, ist mir auch ein Rätsel. Wie Batzman vermutet hat: Frau Kuzui hat Whedons Idee schon im ersten Film nicht verstanden. Jetzt versucht sie es noch einmal, und meiner Meinung nach hat sie es diesmal auf eine andere Art nicht begriffen.

Ich erwarte das Schlimmste.

Und weitere Hintergrundinfos gibt’s beim Wortvogel.

Kritik: SO FINSTER DIE NACHT [2008]


„Bist du alt?“
– „Ich bin zwölf. Aber das bin ich schon sehr lange.“

Der zwölfjährige Einzelgänger Oscar trifft eines Abends auf einem Klettergerüst das Mädchen Eli, dass vor kurzem in das Haus eingezogen ist. Oscar, sehr introvertiert und bei seiner geschiedenen Mutter lebend, in der Schule von seinen Mitschülern drangsaliert, fühlt sich zu dem Mädchen angezogen, welches sich in einer ähnlichen Verfassung zu befinden scheint. Doch er merkt auch, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Schon bald nach dem Einzug der Familie verschwinden Menschen in dem Ort und Oscar findet schon bald heraus, wo der Zusammenhang liegt: Eli ist ein Vampir und braucht Blut, um zu überleben…

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Kritik: THE HAPPENING [2008]


„Ich kann Euch flüstern hören!“

Ohne Vorwarnung beginnen die Menschen im Central Park, sich seltsam zu verhalten und nach und nach Selbstmord zu begehen. Eine erste Theorie, nachdem es sich um einen Giftgas-Terroranschlag handelt, muss bald zurückgenommen werden, denn an immer mehr Orten im Nordosten Amerikas beginnen sich die Menschen so zu verhalten. Elliot Moore, der mit seiner Frau nach den ersten Selbstmorden zusammen mit einer befreundeten Familie auf’s Land fahren will, erlebt schon sehr bald am eigenen Leib, was die Ursache sein könnte…

Review enthält Spoiler.
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Heimkino


tv1kleinSo ein Umzug kann ja nicht nur berufliche Vorteile haben. Wenn er diese hat, um so besser. Vielleicht ist er aber auch fürs private Umfeld besser, man sieht vielleicht öfter seine Freunde, Familie etc. Ist ja auch nicht verkehrt. Wenn man sich allerdings überlegt, wenn schon alles neu, dann auch richtig, kann so ein Umzug im Vergleich zum bisherigen Status Quo (siehe kleines Bild) noch einen viel größeren Vorteil mit sich bringen:

Wenn man nicht aufpasst, hat sich der Punkt mit dem privaten Umfeld durch sowas natürlich gleich wieder erledigt…

Jetzt muss mir aber nur noch jemand sagen, warum mein Verstärker das Dolby Digital Signal des DVD-Players richtig erkennt (5.1), dass des Blu-Ray-Players aber nicht (2.0). Irgendwelche Experten unter meinen Lesern, die mir da weiterhelfen können?