Kritik: HORTON HÖRT EIN HU! [2008]


„Auf meiner Welt leben kleine Ponys, die fressen Regenbögen und pupsen Schmetterlinge!“

Horton der Elefant hört eines Tages die Hus – kleine Wesen, die auf einem Staubkorn leben. Doch sie brauchen Hortons Hilfe: Wenn sie nicht einen sicheren Platz zum Leben finden, ist ihre Welt in Gefahr! Horton schwört, ihnen zu helfen – wird dabei jedoch vom intriganten Känguruh sabotiert, dass diese Geschichte nicht wahrhaben will – denn was man nicht hören oder sehen kann, gibt es schließlich nicht…


„Ein Mensch ist ein Mensch, so klein er auch sei!“ – das ist Hortons Lebensmotto und das bewegt ihn auch, den Hus zu helfen. Dieses passt jedoch nicht in das konservative Weltbild des Känguruhs, und so wird auch sehr schnell die Aussage des Films deutlich, die dem Zuschauer des öfteren mit dem Holzhammer eingetrichtert wird. Nur, weil man etwas nicht sieht oder hört, heißt das lange nicht, dass es das nicht gibt. Und ein Mensch ist halt ein Mensch – egal wie groß oder klein. Das sollen die lieben Kleinen dann doch auch bitte aus diesem Film mitnehmen.

Davon jedoch abgesehen, bietet „Horton“ im Vergleich zu anderen Animationsfilmen durchgehend hohe Unterhaltung und gehört somit sicherlich zu den besseren. Die Tiere und Wesen sind witzig und einfallsreich gezeichnet und animiert und die Story hält immer wieder Überraschungen parat. Das Schöne an dieser ist außerdem, dass sie sich wohltuend von dem anderen Einheitsbrei abhebt – schließlich gibt es ja mittlerweile zu fast jedem Thema mehrere Filme: Pinguine („Könige der Wellen“, „Happy Feet“), Tiere die aus dem Zoo ausbrechen („Tierisch wild!“, „Madagascar“), Ameisen („Antz“, „Das große Krabbeln“), Ratten („Flutsch und weg“, „Ratatouille“), Tiere, die mit der Zivilisation konfrontiert werden oder umgekehrt („Jagdfieber“, „Ab durch die Hecke“), Fische („Findet Nemo“, „Große Haie, kleine Fische“)… dabei sind Filme, die aus dem gewohnten Schema ausbrechen, meist auch die besseren. So also auch „Horton“.

Der Film ist dabei wirklich einfallsreich und skurril und somit für jede Altersklasse empfehlenswert. Teilweise wurde ich gar an Tim Burton erinnert. Was mich allerdings etwas gestört hat, waren die ständigen Reime des Erzählers – doch passen diese ja auch in diese merkwürdige Welt Hortons, waren sicherlich auch der Vorlage entnommen und somit akzeptiert.


(YouTube)

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2 Kommentare

  1. lalia · Februar 3, 2009

    Vorlage? oha, nun denn

    ich fand den Film nicht sodnerlich witzig. und dann das mit dem Singen.. oh mei..

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  2. Xander · Februar 3, 2009

    Naja, das Buch vom Dr. Seuss halt.

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