Kritik: TRANSPORTER 2 – THE MISSION [2005]


„Er ist nicht wirklich ein Freund- er ist Franzose.“

Frank hat seinen „Geschäftssitz“ nach Miami verlegt. Um einem Bekannten auszuhelfen, übernimmt er kurzfristig seinen Job als Chauffeur eines Kindes bei einer wohlhabenden Familie. Da der Vater jedoch eine Konferenz zur Drogenbekämpfung einberufen hat, wird er das Ziel vom Auftragskriminellen Gianni, der das Kind kurzerhand entführen lässt. Doch Frank mischt sich ein…


Wer jedoch den ersten Teil kennt, der weiß, das es eigentlich auch egal ist, worum es genau geht. Auch hier bildet die Story nur das Grundgerüst, in dem sich eine Actionszene nach der anderen aneinanderreiht – und die Martial Arts Kämpfe sind dabei noch furioser ausgefallen wie beim ersten Teil.

Und vielleicht deshalb hat man das Gefühl, dass den Produzenten die Story diesmal auch egal war. Diese komplizierte Geschichte um „wer infiziert wen damit dieser dann die und die infizieren kann“ ist an den Haaren herbeigezogen, und das auch noch widerwillig. Was hier auch, wie schon im ersten Teil, an offensichtlichen Fehlern präsentiert wird, ist auch schon nicht mehr feierlich. Das kann nur noch Absicht sein, um daheim lustige Wettbewerbe zu ermöglichen, nach dem Motto „Wer findet mehr“. Das diese „Story“ außerdem vage an „Mann unter Feuer“ erinnert, ist dabei meiner Meinung nicht weiter tragisch – halte ich diesen doch für einen sehr guten Film und außerdem kann man dies ja auch als wohlwollendes Zitat sehen. Zu den Actionszenen lässt sich aber noch anmerken, dass diese zwar wie gesagt sehr furios und gut gemacht sind, aber leider an manchen Stellen sehr übertrieben. Actionfilm hin oder her, ETWAS mehr Respekt vor der Physik hätte dem Filmvergnügen keinen Abbruch getan.

Über die Schauspieler lässt sich eigentlich nichts wirklich Negatives sagen, aber selber sagen die ja auch nicht viel, denn hauptsächlich gibts aufs Maul, und zwar ordentlich. Nur über Franks Gegenspielerin lässt sich noch was sagen, und da zitiere ich mal Kino, TV & Co.: „Dafür ist seine Gegenspielerin, die offensichtlich als eye-catcher fungieren soll, hässlich wie die Nacht. Brrr!!…“. Da kann ich auch nichts hinzufügen.

Auch hier, wie so oft, hört sich vieles negativer an als die Punktevergabe vermuten lässt, und auch hier ist es ganz einfach so, dass der Film trotz allem als das funktioniert, was er ganz offensichtlich auch sein will: Ein cooler Actionstreifen, der sich selber nicht hundertprozentig ernst nimmt und einfach nur Spaß macht.

Dieser Film könnte Euch gefallen, wenn Ihr folgendes mögt:
The Transporter„, „Mann unter Feuer“, „Transporter 3“

Advertisements

3 Kommentare

  1. C.H. · Januar 11, 2009

    Höhö, wie ich sehe bin ich nicht der Einzige, der die Besetzung von Katie Nauta als Fehler erachtet… 😉

    Gefällt mir

  2. Xander · Januar 11, 2009

    Du bist nicht allein!

    Gefällt mir

  3. Pingback: Transporter II - The Mission (2005) « isinesunshine

Sag was dazu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s