Kritik: PLANET TERROR [2007]


„Ich hab in meinem Leben schon ne Menge verückte Scheiße gesehn, aber noch nie ne Einbeinige Stripperin. Ich hab ne Stripperin mit einer Brust gesehn und ich hab ne Stripperin mit zwölf Zehen gesehn und ich hab schon ne Stripperin ganz ohne Gehirn gesehn, aber noch nie ne Einbeinige Stripperin. Und ich war schon in Marokko.“

In einer Kleinstadt wird ein Virus freigesetzt, der alle, die diesem ausgesetzt sind, in blutrünstige Zombies verwandelt. Ein Haufen Bewohner wehrt sich allerdings: Die Ärztin Dakota Block, die sich von ihrem Mann trennen will, die Go-Go-Tänzerin Cherry, der mysteriöse El Wray, Sheriff Hague und einige andere kommen der Ursache der Epidemie auf den Grund und sagen den Zombies den Kampf an…


Wow.
Das dürfte eigentlich das erste sein, was einem nach diesem Film einfällt (unter der Voraussetzung, man ist schon 18 und mag solche Filme). Ich mag solche Filme eher nicht bzw. habe zu wenig Zombie-Filme gesehen, um beurteilen zu können, ob ich solche Filme mag, aber wenn ich einen Zombiefilm mag, dann doch wohl den hier. Das Projekt „Grindhouse“ wurde von Taratino und Rodriguez so unterschiedlich umgesetzt, wie es nur passieren konnte und man hat das Gefühl, Rodriguez hat die Sache in sofern ernster genommen, als das er diesen Film zu keiner Sekunde ernst nimmt. Was er an Übertreibungen einbauen konnte, wurde eingebaut. „Planet Terror“ ist nicht immer logisch, übertrieben brutal und stellenweise recht eklig, macht aber einen Heidenspaß.

„Versucht euch nicht selbst zu erschießen. Und erschießt euch nicht gegenseitig. Aber vor allem … erschießt nicht mich!“

Man merkt dem Film in jeder Sekunde an, mit wieviel Freude alle Beteiligten daran mitgearbeitet haben. Die Schauspieler sind gut aufgelegt, der Soundtrack rockt und die Effekte (auch das auf „Alt“ trimmen) passen jederzeit. Ist eigentlich voll langweilig, ich kann gar nichts Negatives über diesen Film sagen.

Dann mach ichs doch einfach noch kürzer, als ichs hier sowieso schon immer tue: Guckt Euch diesen Film an. Je nach Magenrobustheit in der für Euch zuständigen Schnittversion, denn meines Wissens gibt es derer zwei: „Keine Jugendfreigabe“ (97 min), „Keine schwere Jugendgefährdung“ (101 min). Ich hab die letzte Variante gesehen und fands schon recht heftig. Aber wie gesagt, guck sowas ja nicht regelmäßig…

Dieser Film könnte Euch gefallen, wenn Ihr folgendes mögt:
„From Dusk Till Dawn“, „28 Days Later“, Zombies.

4 Kommentare

  1. bullion · Dezember 10, 2008

    Der Film steht schon ewig auf meiner To-Watch-Liste, doch durch die bescheuerte Indizierung muss man hierzulande wieder viel zu viel dafür abdrücken… werde mir wohl irgendwann die UK-Fassung o.ä. importieren müssen.

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  2. wortman · Dezember 10, 2008

    *hehe* abgefahrener, total schräger Film. Man muss Trash mögen, ansonsten schaltet man schnell ab😉

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  3. Xander · Dezember 10, 2008

    @ bullion: Ist es billiger, sich das aus UK zu importieren? Ansonsten schau doch mal in Österreich oder der Schweiz. Oder versuchs gebraucht bei der Videothek deines Vertrauens!

    @ wortman: Wohl wahr. Hatte ich vergessen zu erwähnen😉

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  4. Pingback: Kritik: MACHETE [2010] « at the movies – filme. tv. sowas.

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