Kritik: JAMES BOND 007 – GOLDENEYE


„Sind das Originalaufnahmen?“
„Im Gegensatz zu den Amerikanern ziehen wir es vor, unsere Nachrichten nicht von CNN zu beziehen.“

Bonds totgeglaubter Kollege Alec Trevelyan stiehlt mit seiner Organisation Janus und mit Hilfe des russischen Oberst Ourumov die Zugangscodes zweier Satelliten names „GoldenEye“. Diese sind in der Lage, mittels einer oberhalb der Atmosphäre gezündeten Atomexplosion sämtliche elektronischen Geräte innerhalb einer bestimmten Region auszuschalten. Trevelyan hat vor, durch einen Anschlag auf London die Finanzwelt in ein Chaos zu stürzen – James Bond will dies verhindern…


Kurz und knapp: Das ist nicht mehr der Bond, den wir kennen. Ob Connery, Moore oder die beiden anderen: Jeder konnte Bond etwas neues abgewinnen, dies gelingt Brosnan nur bedingt. Sein Bond hat zwar die Haare schön, ist aber sonst so charakterlos wie unsympathisch. M ist ne Frau, Felix Leiter wurde durch Jack Wade ersetzt und der Aston Martin heißt jetzt BMW und ist blau. Die Auftragsbesprechung ist nicht mehr in Ms Büro sondern im High-Tech-Lage-Raum und überhaupt, nichts ist mehr wie es war.

Am schlimmsten finde ich dabei jedoch, dass Bond in diesem Film gefühlt so viele Menschen killt wie in allen Teilen davor zusammen. Anstatt Geheimdienst-Arbeit zu verrichten, rennt er mit der MG durch die Gegend und knallt die Leute ab wie andere Leute Moorhühner. Dabei versucht er cool zu gucken, reichen tuts aber nur für nen Werbespot für Rasierer.

Übrig bleibt ein durchschnittlicher Actionfilm mit Hang zur Übertreibung. Dieser bricht zwar mit den 16 vorherigen James Bond Filmen, darf sich aber trotzdem so nennen. Naja.

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James Bond

8 Kommentare

  1. lalia · November 2, 2008

    danke!! Noch einer, der Brosnan für fehlbesetzt hält. an sich kann ich dir nur zustimmen, das Charma ist weg, der smarte Haudrauf mit Charme verkörpert er mal gar nicht und er ist die ganze Zeit makellos, auch wenn er im Panzer sitzt. Hallo?! Daher hab ich keinen weiteren Bronsan-Bond im Kino geschaut und jetzt im TV auch nur noch den mit Sophie Marceau.
    Ganz schlimm – zumindest für heutige Drehbuchmaßstäbe.

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  2. Pingback: Kritik: JAMES BOND 007 - DER MORGEN STIRBT NIE « at the movies - filme. tv. sowas.
  3. Xander · November 2, 2008

    Dann muss ich dich bei „Der Morgen stirbt nie“ wohl enttäuschen… obwohl du generell recht hast: Brosnan ist im Grunde nicht Bond.

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  4. lalia · November 2, 2008

    den hab ich auch noch nie gesehen, ich kenn nur Trailer. aber das hab ich schon geschrieben *g*

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  5. Xander · November 2, 2008

    Schon gesehen!

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  6. lalia · November 2, 2008

    kreuz und quer, wie immer halt *g* nur wortman fehlt noch ^^

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  7. Xander · November 2, 2008

    Warts ab, morgen dann 😉

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  8. lalia · November 2, 2008

    *wart*

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