Kritik: JAMES BOND 007 – DER MORGEN STIRBT NIE


„Ihr neues Telefon. Hier sprechen, hier hören.“
– „Ich wusste doch, ich habe mich die ganzen Jahre geirrt.“

Dem mächtigen Medien-Mogul Carver ist sein vorhandenes Nachrichtenmonopol nicht genug: Um auch die exklusiven Senderechte für Asien zu bekommen, verbündet er sich mit dem chinesischen General Chang. Carver will zwischen England und China einen Krieg anzetteln und Chang so zur Macht verhelfen, woraufhin ihm dieser die Senderechte einräumen will. Carver würde dann die ganze Welt mit Nachrichten versorgen können – und wenn dies auch bedeutet, diese selber zu erstellen. Doch Bond hat etwas dagegen…


Vielleicht liegt es daran, dass man sich nach zwei Filmen dran gewöhnt hat, vielleicht passt hier aber so vieles im Gegensatz zu „GoldenEye“ einfach besser – aber „Der Morgen stirbt nie“ ist auch einfach der bessere Film der beiden und mit einer der besten der ganzen Serie.

Sicherlich, vieles ist hier unlogisch, nicht nachvollziehbar und nervig – letzteres vor allem das Product Placement. Oder, was ich mich auch gefragt habe: Als sich Bond und Wai Lin im gesunkenen Schiff begegnen, fängt dieses an, vom Riff zu kippen (ausgerechnet! Was für ein Timing!). Natürlich kippen genau dann auch die Regale mit den Raketen um und versperren die Tür. Wenn diese allerdings so leicht zu kippen sind – warum haben die dann den kompletten Sinkvorgang des Schiffes heil überstanden?

Das sind allerdings Ungereimtheiten, da muss man durch. James Bond Filme taten sich noch nie durch besondere Realitätsnähe hervor, jedoch um so mehr durch ihre Bösewichter, und dieser hier ist im neuen Jahrzehnt angekommen. Ein mächtiger Medienmogul mit seinem bösen (deutschen) Handlanger. Auch wenn sein Motiv (Senderechte in China) im ersten Moment ziemlich lahm wirkt, sollte man sich mal überlegen, was das für Konsequenzen hätte – wenn er jetzt schon mit Leichtigkeit einen dritten Weltkrieg anzetteln könnte…?

„Der Morgen stirbt nie“ beinhaltet außerdem noch alles, was Bond ausmacht: witzige Dialoge mit Moneypenny, Bond-Girls (auch wenn ich Teri Hatcher so gar nicht mag) und clevere Gadgets von Q. Die Action stimmt, die Musik konnte nach „GoldenEye“ ja nur besser werden und diesmal darf Brosnan auch ein paar Sprüche klopfen. Passt also.

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James Bond

10 Kommentare

  1. lalia · November 2, 2008

    jup, nie gesehen… und ich hab auch immer noch kein großes Verlangen danach ^^#

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  2. Xander · November 2, 2008

    Hm… dann nicht 😉

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  3. lalia · November 2, 2008

    Vielleicht mal im Fernsehen, wenn grad wirklich kein anderer guter Film oder eine beliebte Serie läuft, und ich alle DVDs grad satt hab, DANN schau ich ihn mir mal an 🙂

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  4. Xander · November 2, 2008

    Wie gut das du dem Film gegenüber nicht abgeneigt bist… *g*

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  5. lalia · November 2, 2008

    ich bin für alles offen, was ich noch nicht kenn 😉

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  6. Xander · November 2, 2008

    Ich merk das wohl. Also, auf den Film bezogen jetzt. Klar.

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  7. lalia · November 2, 2008

    auf diesen Film besonders und mit diesem Schauspieler im Besonderen 😉 daher war ich ja so überrascht von seiner Performance in Mamma Mia ! http://lalia.wordpress.com/2008/08/03/mamma-mia-der-film/

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  8. Xander · November 2, 2008

    Wobei soweit geht meine Offenheit nicht das ich mir DEN Film antue *g*

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  9. lalia · November 2, 2008

    Banause ^^

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  10. Pingback: Kritik: JAMES BOND 007 - DIE WELT IST NICHT GENUG « at the movies - filme. tv. sowas.

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