Kritik: JAMES BOND 007 – DIAMANTENFIEBER


„Wenn Sie wieder mal mit einer Kontaktperson zusammentreffen, bitte nicht horizontal, James!“

Getarnt als Schmuggler Peter Franks, soll James Bond einen Diamantenschmuggel aufdecken. Unter der Aufsicht einer gewissen Tiffany Case führt er als Bewährung einen ersten Schmuggel durch, wird aber bald enttarnt. Bond entdeckt, dass hinter der Sache sehr viel mehr als ein bloßer Schmuggel steckt und bekommt es nicht nur mit dem schwulen Killerpärchen Mr. Wint und Mr. Kidd zu tun, sondern auch mit einem altbekannten Gegenspieler, der wieder einmal die Weltherrschaft an sich reißen will…


Eines vorweg: Mit dem Buch hat dieser Film eigentlich kaum etwas zu tun. Es wurden ein paar Namen und Charaktere übernommen, ansonsten präsentiert er eine vollkommen andere Handlung, was sehr schade ist, würde die Handlung aus dem Buch doch einmal eine Abwechslung darstellen.

Und auch die beiden Gegenspieler, Mr. Wint und Mr. White, werden in diesem Film völlig anders dargestellt. Sicherlich ist auch dies eine Abwechslung, als Gegenspieler ein schwules Pärchen einzusetzen, und die beiden haben auch ihre guten Szenen, doch zum größten Teil ist dies etwas albern geraten, wie so vieles in dem Film. Doch im Gegensatz zu manch anderen Teilen der Reihe hält sich das hier in Grenzen und ist durchaus tragbar. „Diamantenfieber“ kommt einem so vor, als würde er auf Nummer sicher gehen, altbewährtes präsentieren und wenig neues hinzufügen.

Highlights: Die Verfolgungsjagd durch das Las Vegas der 70er Jahre (auch wenn einem vorkommt, als würden die nur im Kreis fahren). Coolster Moment: Bond fährt lässig auf dem Fahrstuhl (also wirklich AUF dem Fahrstuhl), der außen am Hochhaus enlangfährt, in die Höhe. So lässig, wie Connery in diesem Moment seinen Bond da stehen lässt, hat man ihn selten gesehen.
Absoluter Tiefpunkt in meinen Augen: Bambi und Klopfer, die beiden Wachen von Mr. Whyte. Entweder man hätte das ganz weglassen sollen oder wenigstens zwei hübsche Frauen nehmen sollen oder wenigstens zwei Frauen mit nur einem Hauch schauspielerischen Talents. Und Tiffany Case, die sich im Laufe des Films von einer gefährlichen, abgeklärten Schmugglerin in eines von Bonds naiven Bikini-Mädchen verwandelt, hat mit der Buchvorlage wirklich nur noch den Namen gemein.

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James Bond

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