Kritik: JAMES BOND 007 – LIEBESGRÜSSE AUS MOSKAU


„Die erste Kugel wird Sie nicht töten. Die zweite auch nicht. Die dritte auch noch nicht. Bevor ich Sie aber ins Jenseits befördere, werden Sie mir noch die Füße küssen!“

Die Verbrecherorganisation SPECTRE will den Mord an Dr. No rächen. Aus diesem Grund versucht sie, die Briten und die Sowjetunion gegeneinander auszuspielen und gleichzeitig die Dechiffriermaschine Lector an sich zu bringen. Um ihr Ziel zu erreichen stellt SPECTRE dem britischen Geheimdienst eine Falle. M erkennt diese zwar als Falle, aber die Chance Lector zu bekommen lässt ihn das Risiko eingehen, und Bond wird beauftragt, die Maschine zu holen…


Der zweite Bond-Film ist der Prototyp aller späteren Bond-Filme. Hier kommt zusammen, was zusammen gehört: Die Eingangssequenz, Q, die Gadgets, Bonds Frauenverschleiß… dabei bleibt der Film allerdings auf dem Boden der Tatsachen: Hier werden keine Autos unsichtbar und Bond hat auch keinen Defibrillator im Auto. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges ist „From Russia With Love“ ein ernsthafter, stellenweise harter Agententhriller und, wenn ich das bei dem bisschen was ich bisher gelesen habe schon sagen kann, hält sich strenger an die Bücher. Die Spionageaktivitäten sind durchaus glaubhaft – hier beschattet jeder jeden, hier wird verfolgt, abgehört und heimlich gefilmt, was der Geheimdienst hergibt.

Auch wenn ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, der Film zieht sich etwas, so war mir eigentlich an keiner Stelle wirklich langweilig. Die Actionsequenzen wirken heutzutage natürlich etwas betagt, müssen damals aber um einiges mehr Eindruck gemacht haben.
Wenn es einen Film gibt, aufgrund dessen Sean Connery als DER Bond überhaupt bezeichnet wird, dann ist es, wohl neben „Goldfinger“, wahrscheinlich „Liebesgrüße aus Moskau“. In diesem Film IST er Bond und geht voll in seiner Rolle auf, was man hier aber von fast allen Schauspielern sagen kann. Vor allem der eiskalte Killer Grant hinterlässt einen bleibenden Eindruck als ernst zunehmender Gegenspieler von Bond und die leicht wahnsinnige Ex-KGB-Agentin Rosa Klebb nimmt man ihren Part ebenfalls durchaus ab.

Trotz gleicher Punktzahl ist „Liebesgrüße aus Moskau“ besser als „Dr. No“ und mit Sicherheit einer der besseren aller James Bond Filme, doch auch hier ist noch Luft nach oben – die von anderen Teilen der Serie auch durchaus noch gefüllt werden sollte…

Dieser Film könnte Euch gefallen, wenn Ihr folgendes mögt:
James Bond

2 Kommentare

  1. sunrisedreamer · Oktober 13, 2008

    Das ist mit einer meiner ersten Bonds die ich als kleiner Junge mit meinem Opa geschaut habe! Werde ich nie vergessen. Meine Eltern haben mir verboten den zu gucken, aber mein Opa hat Babysitting gemacht und wir haben ihn geschaut und dabei halbe Hähnchen gegessen 😀

    Dann haben wir mit meinen Matchboxautos gespielt, wie James Bond seine Gegner verfolgt! Manno wie lange das schon her ist…..

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  2. Xander · Oktober 13, 2008

    Siehste mal, und ich weiß gar nicht welchen ich zu erst gesehen habe… ich glaube „Goldfinger“, bin mir aber nicht sicher…

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