Kritik: TOY STORY 2


„Ich packe dir ein Paar Ersatzfüße ein – und deine grimmigen Augen, man kann ja nie wissen!“

Woody und Buzz sind mittlerweile Freunde und Andy spielt mit beiden gleich gerne. Als er eines Tages zum alljährlichen Cowboy-Camp fahren möchte, geht Woody kaputt – sein Arm reißt ein, und so bleibt er zu Hause. Aufgrund einer fehlgeschlagenen Rettungsaktion für ein anderes Spielzeug wird Woody auf dem Flohmarkt von Andys Mutter von einem Sammler entdeckt, der ihn kaufen möchte – doch Andys Mutter erkennt Woody und sagt, er sei unverkäuflich. Der Sammler wartet einen unbeobachteten Moment ab, um Woody stehlen – zum Entsetzen seiner Freunde, die natürlich unter Buzz‘ Leitung sofort eine Rettungsaktion starten…

Oft ist es ja bei Fortsetzungen so: Je besser und erfolgreicher der erste Film, desto enttäuschter ist man von der Fortsetzung. Das dies nicht immer so ist, zeigt unter anderem „Toy Story 2“ – weniger Disney, mehr Pixar möchte man sagen, sind die Kurzfilme vor dem Hauptfilm doch oft besser als Letztgenannter.

Natürlich ist auch dieses ein reiner Disney-Film. Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt, Pflichtbewusstsein. Es wird gesungen (Aber, und das ist ein großes Plus: Nur einmal!) und am Ende wird alles gut. Doch „Toy Story 2“ bietet auf der anderen Seite auch mehr: Tiefgang. Woody erkennt, dass er nur so lange ein erfülltes Leben führen wird, wie Andy Kind ist, oder so lange er intakt bleibt. Er sieht ein, dass die Zukunft ungewiss ist und in einem Tagtraum wird dies auch dem Zuschauer all zu deutlich gezeigt. Auch die Szene mit dem kleinen Pinguin, dessen Sprachfunktion defekt ist und der seit dem verstaubt auf dem obersten Regal vor sich hin vegetiert, prägt sich ein (Hallo? Ein Pinguin!!).

Die Technik hat sich gegenüber dem Vorgänger verbessert, alles andere wäre auch schlimm gewesen. Die Anspielungen auf andere Filme sind noch witziger (Herausragend: „Jurassic Park“ und „Star Wars“). Neu eingeführte Nebenrollen erfüllen nicht nur ihren Zweck, sondern sind eigenständige Charaktere mit einem ganz eignen Witz, so zum Beispiel Reiseleiterin Barbie oder der böse Zork

„Toy Story 2“ ist also ein sehr lustiger Film für Kinder und junggebliebene Erwachsene, in dem es zwar nicht um Zeitreisen geht, der aber trotzdem sehenswert ist.

Dieser Film könnte Euch gefallen, wenn Ihr folgendes mögt:
Toy Story„, „Ab durch die Hecke„, „Findet Nemo“

6 Kommentare

  1. wortman · September 25, 2008

    du guckst aber komische filme 😉

    Gefällt mir

  2. Xander · September 25, 2008

    Weil’s da um Spielzeug geht? Ich guck fast(!) alles 😉

    Gefällt mir

  3. bullion · September 26, 2008

    Ein ebenso grandioser Film, wie Teil 1. Zwar nicht mehr ganz so bahnbrechend, doch eine der seltenen gelungenen Fortsetzungen im Trickfilm. Freue mich auf Teil 3!

    Gefällt mir

  4. wortman · September 26, 2008

    ich guck ja auch fast alles 🙂

    Gefällt mir

  5. Pingback: Kino. TV. Und… so. (1) « at the movies – setz dich, nimm dir'n keks, mach es dir schön bequem!
  6. Pingback: Shortcuts: TOY STORY 3 [2010]; STIRB LANGSAM 5 – EIN GUTER TAG ZUM STERBEN [2013] | Xanders Blog - Filme.TV.Sowas.

Sag was dazu!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s