Kritik: TAXI, TAXI (TAXI 2)


„Ich hoffe, dass Ihnen wegen uns niemand den Führerschein abnimmt?“
– „Machen Sie sich deswegen keine Sorgen. Ich habe gar keinen!“

Daniels Leben als Taxifahrer wird nicht ruhiger: Da lernt er grade Lillys Vater kennen, einen General beim französischen Militär, da geht es auch schon wieder hoch er: Ein japanischer Minister wird von der Yakuza entführt, und wie kann es anders sein: Daniel und sein Freund Emilien von der französischen Polizei müssen in Daniels Taxi alles geben, um ihn und die ebenfalls entführte Petra zu retten…

Statt Mercedes-Bande nun Mitsubishi-Bande, statt Deutsche nun Japaner: Das Rezept des Films ist das Gleiche, die Schauspieler die gleichen, das Tempo noch höher – da kann ja nichts schiefgehen. Oder so. Meint man ja. Also, selbst das Original-Plakat sieht fast gleich aus, nur ne zwei dabei. Der deutsche Filmverleih war ja wenigstens halbwegs kreativ, da wurde der Film „Taxi Taxi“ genannt. „2“ kann ja jeder. Gott sei dank wurde diese Taktik beim dritten Teil verworfen…

Aber bleiben wir bei „Taxi Taxi“, also „Taxi 2“.
Also wie gesagt: Das gleiche Erfolgsrezept, nur besser? – Ein paar Zitate aus meiner Review zu „Taxi„:

„etwas Slapstick“, „trottelige Polizisten“, „sicherlich nicht die niveauvollste Komödie“, „Scharf an der Grenze zum Klamauk“.

Leider wurden auch diese Punkte noch gesteigert. Die debilen Polizisten agieren an der Grenze zum Erträglichen und im Grunde ist das Ganze auch noch alberner als der erste Teil, was sehr schade ist. Der Film ist im Großen und Ganzen noch ganz gut und recht witzig und sowieso noch guckbar, aber nicht mehr so gut wie Teil 1, was schade ist. Wenn gefühlte 20-30 Polizeiwagen in Begleitung eines alten französischen Schlagers in einer Massenkarambolage ineinander krachen und zum Schluss einen riesigen Schrotthaufen bilden, vor dem verträumt ein Paar sitzt, das nichts mitbekommt, wirkt das wie „Police Academy“ meets „Alarm für Cobra 11“ und ist bei weitem nicht so lustig, wie sich das geschrieben vielleicht darstellt.

Alles in allem also ein guter Film, aber leider auch nicht mehr, für manche sogar eher noch weniger.

Schade.

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