Kritik: INDIANA JONES UND DER TEMPEL DES TODES

6/10

„Ich hab dir erlaubt dich an meine Fersen zu heften. Aber jetzt mach mal ne Pause und halt die Klappe!“

Ein Jahr vor „Jäger des verlorenen Schatzes“: Nach einem geplatzten Deal im Shanghaier Clup „Obi Wan“ muss Indiana Jones zusammen mit der Sängerin Willie und dem Jungen Shorty fliehen: Nach einer wilden Autojagd geht die Flucht im Flugzeug weiter, welches abstürzt, die drei per Schlauboot den Berg herunterrutschen, eine Klippe herunterstürzen und noch ein Stück auf einem wilden Fluss um ihr Leben bangen müssen.
Nach dieser rasanten Einführung in den Film (!) beginnt die eigentliche Story: Die drei sollen für ein indisches Dorf einen heiligen Stein wiederbeschaffen, der vom örtlichen Maharadscha geklaut wurde…

„Indiana Jones und der Tempel des Todes“ könnte so ein guter Film sein. Atemberaubende Actionszenen, interessante Story und ein sehr guter Vorgänger sollten doch eigentlich die besten Voraussetzungen bieten. Aber nein, zwei Punkte an diesem Film stören ganz gewaltig: Die Frau und das Kind.

Habe ich in der Kritik zum ersten Teil noch geschrieben, dass es positiv ist das kein nerviges Kind mitspielt, zieht dieser Umstand diesen Film in der Wertung erheblich nach unten. Ein dummes Rotzblag, das alles und jeden kommentieren muss und bei dem man sich ständig fragt: „Warum noch mal schleppt Indiana Jones das mit sich rum??“ Ich an seiner Stelle hätte schon längst die Super-Nanny gerufen. Hier mal ein typisches Beispiel für die Art „Humor“ in diesem Film: Willie hat das Gegengift in ihrer Bluse verstaut, welches Indiana Jones dringend benötigt. Anstatt ihr das nun groß zu erklären (sie ist dumm wie Brot, kommen wir noch zu), holt er es sich einfach selber. Das dumme Kind sieht das und sagt: „Das ist nicht der richtige Augenblick zum Schmusen, Dr. Jones! Wir kriegen Gesellschaft!“, was jedem klar ist, schließlich findet die Szene während einer Verfolgungsjagd statt.

Drei Zitate im Zusammenhang mit dem blonden Dummchen Willie:

„Es wimmelt hier nur so von fürchterlichen Viechern.“ – „Deshalb nennt man das ja auch Dschungel.“

„Ich finde das schlimmste an ihr ist das ewige Gekreische.“

„Ich hab dir erlaubt dich an meine Fersen zu heften. Aber jetzt mach mal ne Pause und halt die Klappe!“

Ich mag den Film nicht besonders.

Und der wäre so gut! Ohne die beiden Nebendarsteller. Darum trotzdem noch 6/10. Obwohl er zu mehr fähig gewesen wäre. Definitiv der schwächste Teil der Reihe.
Obwohl ich Teil vier ja noch nicht kenne, da spielt Shia LaBeouf (oder so) mit, den mag ich ja auch nicht. Ja, der nervende, unsichere Typ aus Transformers.
Schlimmer ist nur Hayden Christensen.

5 Kommentare

  1. lalia · Mai 17, 2008

    och Hayden hätte ich lieber gesehen, als Shia, weil ersterer hat wenigstens Mukis. Wobei gerücht Nummer 1 zum vierten teil, Natalie Portman, noch viel viel besser gewesen wäre.

    zum Artikel, ha, ich wusste es, dass der Film auch bei dir schlecht abschneidet. Er ist so grottig, und die Steine mit Diamanten, die leuchten, ja meine Güte, so weltbewegend ist die Sache auch nicht, dafür gibt es schlimmere Sekten…
    Die Frau nervt, egal wann und wo, dagegen hätte man das Kind ja noch lassen können, aber nein, im Doppelpack machen sie die schwache Storyline zu einer unangenehmen Sache. Und verlängern nur das Ende.
    Der Film würde bei mir nur für Musik und Indianas Silhouette zwei Punkte bekommen.

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  2. Xander · Mai 17, 2008

    Ne, mehr als zwei Punkte, die Actionszenen sind schon cool, die Lorenfahrt am Ende ist ein Klassiker und überhaupt, ein Punkt gibts extra weils Indiana Jones ist *g*
    Und die Musik, obwohl, warum im Abspann parallel zur Erkennungsmelodie so ne Art Glockenspiel integriert wurde ist mir ein Rätsel.

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