Kritik: THE BOONDOCK SAINTS – DER BLUTIGE PFAD GOTTES


„Wir haben nicht viel Zeit, hört unsere Worte: Nichts zu fürchten haben die Armen und die Hungrigen, nichts zu fürchten die Schwachen und Kranken. Nur die Korrupten werden dran glauben. Es sind die ohne Gewissen, die von uns aufgesucht werden. Wir leben nur für ein Ziel, sie zur Strecke zu bringen! Jeden Tag vergießen wir weiterhin ihr Blut, solange bis es vom Himmel herunterregnet. Du sollst nicht töten. Du sollst nicht vergewaltigen. Du sollst nicht stehlen. Das sind Grundsätze nach denen jeder Mensch, jeden Glaubens leben sollte. Dies sind keine Regeln der Höflichkeit, das sind die Grundsätze des Lebens und es werden die Teuer dafür bezahlen, die diese ignorieren. Es gibt verschiedene Stufen des Bösen, Ihr die Ihr noch nicht in diesem Sumpf steckt, überlegt euch wohl ob ihr noch tiefer in den Wald des Verderbens schreiten wollt.

Denn dort kreuzt ihr unseren Weg.

Und wenn ihr das tut, werdet ihr euch eines Tages umdrehen und wir stehen hinter euch. Und seid euch gewiss, Ihr würdet schrecklich büßen, denn an diesem Tag schicken wir euch zu Gott, welchen auch immer… Als Hirte erlaube mir, zu dienen meinem Vater dir, deine Macht reichst du uns durch deine Hand. Diese verbindet uns wie ein heiliges Band, wir waten durch ein Meer von Blut, gib uns dafür Kraft und Mut.

In nomine partris et filii et spiritu sancti.“

Connor und Murphy fühlen sich von Gott berufen: Sie sind es, die auf Erden für Gerechtigkeit sorgen sollen und das Böse bekämpfen sollen. Als es in ihrem Viertel Ärger mit der russischen Mafia gibt, sind sie zur Stelle und sorgen für Ordnung. Dafür werden sie von der Bevölkerung als Heilige gefeiert. Als ihr Kumpel Rocco, ein Möchtegern-Mafiosi, Probleme mit seinem Arbeitgeber bekommt, bittet er sie um Unterstützung – und gemeinsam mischen sie die Unterwelt auf…

„Mein flammendes Schwert und meine Hand sollen Euch richten. Ich werde Rache nehmen an meinen Feinden und Vergeltung üben an jenen, die mich hassen. Oh Vater, erhebe mich zu deiner Rechten und zähle mich zu deinen Heiligen.“

Ich weiß gar nicht, was man bei diesem Film zuerst loben soll – den Schnitt bzw. die Regie, den Humor, die großartigen Actionszenen, einen einen noch viel großartigeren Willem Daffoe als schwulen FBI-Agenten – man könnte die Liste ewig fort führen. Die beiden Heiligen, sind es zwar bei weitem nicht, dafür aber um so cooler. Agent Smecker rekronstuiert den Tathergang so detailliert und dies wird visuell so gekonnt umgesetzt, das es ruhig noch mehr Leichen geben könnte.

„Niemals soll unschuldig Blut vergossen werden. Doch das Blut der Gottlosen soll fließen in Strömen. Die drei sollen ihre schwarzen Flügel spreizen und werden der Hammer sein der Rache Gottes.“

Was soll ich noch sagen, neben Léon einer der besten Filme aller Zeiten, Action, Humor, einfach alles passt. Ich kenne niemanden der diesen Film nicht gut findet.

Gucken, denn:
„Und ihr werdet sein die Lieblinge unter den Schafen. Seid euch dem Schutze aller Engel im Himmel gewiss!“

Fan-Trailer (Spoiler, aber egal):


(YouTube)

7 Kommentare

  1. movietv · Mai 3, 2008

    Nochmal der gleiche Geschmack :D….Der Film ist schlichtweg der Hammer , anders kann man ihn nicht bezeichnen . Deine Aufzählung zur Lobeshymne begann doch ganz gut ..Die Regie , der Humor , William Dafoe das alles zusammen macht den Film grandios …fehlt letztendlich nur noch eine meiner Lieblingsstellen 😀

    Zitat Rocco : „Ist sie tot?“ 😀 😀

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  2. Hunter · Mai 12, 2008

    Seit „Und ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen, meine Brüder zu vergiften und zu vernichten
    und mit Grimm werde ich sie strafen, auf dass sie erfahren sollen, ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe!“ enthält dieser Film eindeutig die besten Zitate – oder ich habe noch keinen Besseren gefunden!

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  6. hüseyin · Dezember 24, 2008

    hi hi hi hi hi hiiiiiiiiiiiiiiiiiiii

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