Sarah Michelle Gellar

Buffy Reloaded?


Ich habe es ja gehofft, und nun beginne ich diese Hoffnung zu bereuen. Nach einem (schlechten) Kinofilm, sieben (wesentlich besseren) TV-Staffeln und einer (ebenfalls sehr guten) Fortsetzung als Comic kommt “Buffy – The Vampire Slayer” zurück ins Kino, und zwar als Reboot. Reboots sind ja für einen Filmemacher eine feine Sache. Im besten Fall greift man auf ein erfolgreiches Franchise zurück, um sich schon mal ein Publikum zu sichern. Da einfache Fortsetzungen allerdings auch eine beliebte Fehlerquelle sind (Kontinuitätsfehler waren ja auch schon bei Star Trek keine Seltenheit), bieten Reboots nun die Chance, von Null anzufangen und alles anders zu machen. Oftmals begleitet von der Begründung, die Dinge einmal von der anderen Seite zu betrachten oder ein “Was wäre wenn” Szenario aufzuzeigen, sind Reboots im Grunde nichts anderes als vermeintliche Garantien zum Geldverdienen. Sicherlich, manchen Filmen bzw. Serien tut ein Neustart mehr als gut (man denke einmal daran, was Schumacher Batman angetan hat), wo anders kann das ganze aber auch nach hinten losgehen, siehe auch James Bond oder Star Trek.

Nun also Buffy. Fran Rubel Kuzui, die schon den ersten Film verbrochen hat, “ließ heute verlauten, sie plane einen Reboot, der düster und Event-Kino-kompatibel sein werde und mit der Serie nichts zu tun haben soll. Weder die bekannten Figuren werden vorkommen, noch wird Joss Wheadon mit dem Film irgendwas zu tun haben. Es soll eine komplett revampte Buffy geben, die nichts mit der von Sarah Michelle Gellar über sieben Jahre verkörperten Figur zu tun haben wird.” Und, vielleicht noch schlimmer, Joss Whedon soll bei diesem Projekt komplett außen vor bleiben. (via)

Ich halte das ganze für einen Fehler, der nur nach hinten losgehen kann. Buffy war, wenn angebracht, schon immer recht düster, und warum diese Serie nicht “Event-Kino” kompatibel sein soll, ist mir auch ein Rätsel. Wie Batzman vermutet hat: Frau Kuzui hat Whedons Idee schon im ersten Film nicht verstanden. Jetzt versucht sie es noch einmal, und meiner Meinung nach hat sie es diesmal auf eine andere Art nicht begriffen.

Ich erwarte das Schlimmste.

Und weitere Hintergrundinfos gibt’s beim Wortvogel.

First Look: SOUTHLAND TALES


“Ladies und Gentleman, das Ende der Welt. Nicht mit einem Wimmern, sondern mit einem Knall.
Doch eines können wir gewiss sein: Niemand reitet einen Schwanz wie Krysta Now. Und ich meine niemand.”

Juli 2008: Nach mehreren Atombomben-Explosionen in Amerika befindet sich die Welt im Krieg. Die USA stehen kurz vor dem Kollaps, fossile Treibstoffe werden knapp. Boxer Santaros ist ein Schauspieler ohne Erinnerung, der scheinbar für die Pornodarstellerin Krysta Now, einigen neomarxistischen Bewegungen sowie einer Abteilung der US-Regierung namens USident von enormer Wichtigkeit ist. Letztendlich geht es um nichts weiter als Zeitreisen und das Ende der Welt…

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Bitte als Film/Serie whatever (2): FRAY – FUTURE SLAYER


Jetzt hab ichs dann auch mal geschafft, “Fray” zu lesen, und ehrlich gesagt hab ich ja mit dem Schlimmsten gerechnet, aber – dem war nicht so. Melaka Fray ist die würdige Nachfolgerin von Buffy Summers, und in vielen Punkten besser.

Doch worum gehts überhaupt?

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Serienkritik: BUFFY, THE VAMPIRE SLAYER


“Oh bitte. Wenn nur jeder zweite Vampir, der sagt, er sei Zeuge der Kreuzigung gewesen, auch tatsächlich da war, dann wär’s dort zugegangen wie in Woodstock. Ich war tatsächlich in Woodstock. Das war ‘ne verrückte Sache, ich saugte einem dieser Hippies das Blut aus und beobachtete die nächsten sechs Stunden nur noch, wie sich meine Hand bewegte.”

In jeder Generation wird eine Jägerin geboren. Ein Mädchen, auserwählt, gegen die Mächte der Finsternis zu kämpfen. Begleitet und beschützt wird sie von ihrem Wächter. In dieser Generation ist die Jägerin nun einmal Buffy, und ihr Wächter Giles. Doch es gibt einen Unterschied zu früheren Jägerinnen – Buffy hat Freunde, die sie tatkräftig bei ihrer nächtlichen Jagd unterstützen…

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