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Shortcuts: TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER (2012); FAST FIVE (2011); FAST & FURIOUS 6 (2013)

Türkisch für Anfänger

türkisch1_01Ich kannte die Serie nicht, ich hatte keine Ahnung worum es überhaupt geht, und ich wurde positiv überrascht. Eine erfrischende, deutsche Liebeskomödie abseits vom Schweiger-Kitsch, deren Ausgang zwar vorhersehbar ist, aber in welcher Liebeskomödie ist das nicht so. Die Charaktere sind zwar stereotyp, der türkische Macho muss sich nicht mal großartig ändern, um das Mädchen zu kriegen und überhaupt besteht der Film fast nur aus Comicfiguren, aber das ist für diese 100 Minuten egal, denn trotz ein paar Längen im Mittelteil mit seinen unvermeidlichen sentimentalen Szenen sprüht der Rest des Films vor Charme und pointierten Onelinern, welche man einer öffentlich-rechtlichen Produktion so gar nicht zugetraut hätte. Und wenn man dann noch liest, dass die Serie in fast allen Punkten besser sein soll, dann ist das ja das nächste, was man angehen sollte.
kritik

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Shortcuts: RALPH REICHTS [2012]; HAPPY FEET 2 [2011]; FREUNDSCHAFT PLUS [2011]

Ralph reichts

ralphreichts_01“Ralph reicht’s!” wurde von mir sehnlichst erwartet, doch leider ist es nicht zu einer Kinosichtung gekommen. Eine Geschichte über einen Videospiel-Bösewicht, der zu den Guten zählen will und sein Spiel verlassen kann? Das klingt doch schon mal super. Und das ist es ca. die erste halbe Stunde auch, wenn man den ein oder anderen “realen” Videospiel-Charakter trifft oder Ralph eine Selbsthilfegruppe für Bösewichter besucht. Dann aber landet Ralph in “Sugar Rush”, und dieses fiktive, zuckersüße Rennspiel ist im Grunde denkbar ungeeignet, um der Schausplatz für den Rest der Geschichte zu sein, die zudem ab dem Zeitpunkt auch noch viel zu kitschig und klamaukig daherkommt. In “Sugar Rush” verwandelt sich der nerdige Videospielfilm in einen typischen Disneyfilm, bei dem im Grunde nur noch das ein oder andere Liedchen fehlt. Ein starker Beginn und die ein oder andere lustige Idee retten den Film dann aber doch noch. Doch wie super wäre es gewesen, wenn Ralph während des gesamten Films – ähnlich wie bei “Shocker” – die Spiele wechselt?
kritik

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Kurzkritik: DETENTION [2011]

detention_01Liebe Freunde des Darwinismus, die Natur sucht sich manchmal seltsame Wege. Manchmal kommt zusammen, was nicht zusammengehört, und dann kommt etwas dabei heraus, was für immer verborgen geblieben sein sollte. Für manche genetischen Mutationen ist die Welt einfach noch nicht reif oder wird vielleicht auch nie reif genug sein. Oder man will auch gar nicht, dass die Welt jemals für so etwas reif ist. Und so erzähle ich Euch heute die Geschichte von „Detention“, einem Unfall, der nicht rechtzeitig abgetrieben wurde. Und für den wenn auch nicht die Welt, dann aber zumindest ich noch nicht bereit bin…

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Kurzkritik: FREUNDE MIT GEWISSEN VORZÜGEN [2011]

friendswithbenefits_01Wie schon in einem der letzten Media Mondays geschrieben: Die durchschnittliche RomCom folgt immer dem gleichen Muster: Es finden sich zwei, dann kommt es zu Verwicklungen unterschiedlichster Art und demzufolge meist zur Trennung, am Ende finden sie sich aber wieder und alles ist gut bis an ihr Lebensende. Meistens spielt zudem Katherine Heigl die Hauptrolle. Das weiß man vorher, das macht diese Filme so vorhersehbar und leider meistens recht belanglos. Desweiteren stehen diese Filme fast immer auf der Seite der Frau, die als liebesbedürftiges, aber missverstandenes Prinzesschen etabliert wird, das auf einen verständnisvollen, gut gebauten Mann wartet. Aber witzig muss er sein! Und treu! Zielgruppengerecht eben. Mit „Freunde mit gewissen Vorzügen“ mit Justin Timberlake und Mila Kunis schickt sich ein Film an, Genre-Konventionen zu brechen und mit ihnen zu spielen – aber gelingt es ihm auch, diese außer Kraft zu setzen?

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Shortcuts: IN TIME [2011]; LET ME IN [2011]; DIE TRIBUTE VON PANEM: THE HUNGER GAMES [2012]

IN TIME
intime_01Für “In Time” muss zu allererst mal eine Hürde genommen werden: Die volle Akzeptanz beim Zuschauer für die an sich interessante Ausgangssituation: Zeit ist Geld, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer keine Zeit mehr hat, stirbt. Klingt ein wenig nach “Logan’s Run”, wäre es vielleicht auch gerne, doch ist eben diese Hürde viel zu hoch: Ein paar Erklärungen, wie es zu dieser doch sehr revolutionären Gesellschaftsordnung gekommen ist wären schön gewesen, denn von heute auf morgen lässt sich sowas bestimmt nicht realisieren – und bestimmt auch nicht ohne Widerstand. Die Geschichte steht also auf wackeligem Fundament, kann selber auch nicht sehr viel bieten, als das man leicht darüber hinwegsehen könnte. Was abseits dieser Dystopie bleibt ist ein “Bonnie & Clyde” in naher Zukunft, ein Geschieße & Weggerenne mit obligatorischer Liebesgeschichte. Das ist ganz nett, kostet auch nur 109 Minuten, die einem aber vielleicht am Ende mal fehlen.
kritik

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Kurzkritik: THE RAID – REDEMPTION [2011]

theraid_01Bruce Willis muss sich warm anziehen: Er ist nicht mehr der Einzige, der ein Hochhaus im Alleingang von bösen Jungs säubern kann. Und sogar die TV Movie (immerhin: Deutschlands härteste Filmredaktion nur echt mit dem Moviestar!) schreibt: “Im Action-Genre derzeit das Maß aller Dinge”, die Süddeutsche Zeitung lässt sich sogar dazu hinreißen zu verkünden, “The Raid” sei “beispiellos in seinem Tempo, seiner Härte”. Getoppt werden kann das ja nur noch von “Twitchfilm”, wer auch immer das ist, aber die sagen gar: “Der beste Actionfilm seit Jahrzehnten”. Mit diesen Aussagen wirbt zumindest das DVD-Cover. Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich: Welch ein Meisterwerk!

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Shortcuts: TODESZUG NACH YUMA [2007]; TRUE GRIT (ZS) [2011]; ZWEI GLORREICHE HALUNKEN [1966]

Todeszug nach Yuma (3:10 To Yuma)

Russell Crowe und Christian Bale in einem Spätwestern, in dem ein Farmer einen Bandenchef zum Zug bringen muss, welcher ihn dem Galgen ein Stück näher bringt. Crowe entpuppt sich hier als Idealbesetzung für die Rolle des kaltblütigen Mörders, kann jedoch nicht gegen die unfassbaren Logiklöcher und das  schlechte Ende anspielen. Schicke Optik (Blu Ray Fassung), super Darsteller (auch hervorzuheben: Ben Foster!), gute Action aber ein Drehbuch zum Haareraufen: An sich ein guter, spannender Film, der aber so viel besser hätte sein können. Demnächst werde ich mir dann auf jeden Fall das Original anschauen.

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