Archiv der Kategorie: Kinderfilme

Eigentlich für die Jüngsten, aber das heißt ja nichts.

THE LEGO MOVIE 3D [2014]

thelegomovie_01Am Anfang war der LEGO-Stein. Seit 1949 hat sich aber viel getan, so dass das Unternehmen sein Geld nicht mehr nur mit Bauklötzen in verschiedenene Themenausrichtungen verdient, sondern auch multimedial omnipräsent ist. Insbesondere die LEGO-Videospiele sind – trotz insgesamt fast identischer Spielmechanik – unheimlich populär, was aber auch an einer Sache liegt: So sehr man LEGO vielleicht anfangs auch den Vorwurf machen wollte, seinen Namen für schnelles Geld herzugeben, so sehr wurde man schnell vom Gegenteil überzeugt. Die Spiele, wie z.B. zu „Harry Potter“, „Batman“ oder zu „Star Wars“ nutzten nicht nur die populäre Lizenz um sich gut zu verkaufen, sondern überzeugten durch Liebe zum Detail, genialem Co-op-Modus, absurdem Witz und Ahnung von der Materie, so dass sie bis ins Detail stimmig waren und somit auch die jeweiligen Fans überzeugten. Und jetzt also der Kinofilm – ohne eine bekannte Vorlage, eine eigenständige Geschichte mit größtenteils unbekannten Figuren. Kann das funktionieren?

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Shortcuts: ICE AGE 4 [2012]; CHERNOBYL DIARIES [2012]; DÜSTERE LEGENDEN [1998]

Ice Age 4

IceAge4_01Scrat verursacht die kontinentale Plattenverschiebung und darum wird Manni von seiner Familie getrennt. Das bedeutet mal wieder noch mehr neue Nebenfiguren, eine belangloser als die andere, selbst Sids Oma hätte man eigentlich noch “böser” oder besser gesagt verbitterter darstellen müssen. Qualitativ von Teil 1 meilenweit entfernt, schippert “Ice Age 4″ im wahrsten Sinne des Wortes in die Belanglosigkeit. Alles wirkt wie schon mal dagewesen, die ganze Moral-von-der-Geschicht ist auch nicht gerade innovativ, die Piraten sind nervig (gabs die eigentlich schon vor der Verschiebung der Erdplatten, oder hat sich die Gang innerhalb einer halben Stunde gebildet??). Dem ganzen die Krone setzt der Abspann auf, wo wieder einmal alle Beteiligten singen und tanzen dürfen. Ja, auch die Bösen. Wäre Scrat nicht gewesen, ich hätte nicht zu Ende geschaut.
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MERIDA – LEGENDE DER HIGHLANDS [2012]

merida_01Bei Pixar-Filmen weiß man in der Regel was einen erwartet – Übernahme von Disney hin oder her, groß geändert hat sich eher nichts. Top Animationen, witzige Charaktere und Geschichten, zumeist frei von Kitsch und Klischees, aber trotzdem nicht frei von Gefühlen. Selbst bei Fortsetzungen wie bei der “Toy Story“-Reihe gelingt es dem Studio, die Qualität hoch zu halten. Es gab also bisher keinerlei Ausreißer nach unten – wobei ich “Cars 2″ als einzigen Film neben “Merida” noch nicht gesesehen hatte. Ihr seht also: Ich hatte hohe Erwartungen in “Merida” – trotz der ersten weiblichen Hauptrolle eines Pixar-Films und trotz zu erwartender Prinzessinen-Story, die doch im Vorfeld sehr nach Disney-Märchen roch.

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Shortcuts: RALPH REICHTS [2012]; HAPPY FEET 2 [2011]; FREUNDSCHAFT PLUS [2011]

Ralph reichts

ralphreichts_01“Ralph reicht’s!” wurde von mir sehnlichst erwartet, doch leider ist es nicht zu einer Kinosichtung gekommen. Eine Geschichte über einen Videospiel-Bösewicht, der zu den Guten zählen will und sein Spiel verlassen kann? Das klingt doch schon mal super. Und das ist es ca. die erste halbe Stunde auch, wenn man den ein oder anderen “realen” Videospiel-Charakter trifft oder Ralph eine Selbsthilfegruppe für Bösewichter besucht. Dann aber landet Ralph in “Sugar Rush”, und dieses fiktive, zuckersüße Rennspiel ist im Grunde denkbar ungeeignet, um der Schausplatz für den Rest der Geschichte zu sein, die zudem ab dem Zeitpunkt auch noch viel zu kitschig und klamaukig daherkommt. In “Sugar Rush” verwandelt sich der nerdige Videospielfilm in einen typischen Disneyfilm, bei dem im Grunde nur noch das ein oder andere Liedchen fehlt. Ein starker Beginn und die ein oder andere lustige Idee retten den Film dann aber doch noch. Doch wie super wäre es gewesen, wenn Ralph während des gesamten Films – ähnlich wie bei “Shocker” – die Spiele wechselt?
kritik

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DER GIGANT AUS DEM ALL [1999]

gigant_01Disney hat alles versaut. Wer nur Zeichentrickfilme von Disney kennt, geht von vorneherein davon aus, dass solche Filme nur was für Kinder sind, dass immer gesungen wird, dass alles immer niedlich ist, dass ein Elternteil stirbt. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ambitioniertere Projekte in schöner Regelmäßigkeit an den Kinokassen scheitern, wie ja auch der kürzlich hier besprochene „Titan A.E.“. Jetzt muss ich natürlich zugeben, dass ich seinerzeit vielleicht auch etwas blauäugig durch die Welt gelaufen bin und dem Film (hätte ich von ihm gehört) keine Chance gegeben hätte. Mit dem Alter kommt die Weisheit, „Der Gigant aus dem All“ wurde nun gesehen, ein Teil der Liste abgehakt.

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Shortcuts: TOY STORY 3 [2010]; STIRB LANGSAM 5 – EIN GUTER TAG ZUM STERBEN [2013]

Toy Story 3

toystory3_01Ich persönlich hatte ja so meine Zweifel, ob es für einen dritten Teil noch genug über Spielzeug zu erzählen gibt – und Negativbeispiele für ideenlose Fortsetzungen des Geldes wegen gibt es ja genug (siehe weiter unten) – aber da habe ich meine Rechnung ohne Pixar gemacht. Gut, ich kenne “Cars 2″ und “Merida” noch nicht, aber können die überhaupt schlechte Filme produzieren? Denn auch “Toy Story 3″ sprüht nur so vor Ideen und Witz (und der A113) und einer durchdachten Story, die zwar am Ende etwas rührselig wird, aber das gehört ja auch dazu. Wieder einmal ganz großes Kino um ganz kleines Spielzeug, und wer die ersten beiden Teile mochte, der wird auch hier mehr als seinen Spaß haben. Und Teil 1 verdient dringend eine neue Sichtung, da ich nicht mehr glaube, dass die von mir vergebenen nur 7 Punkte gerechtfertigt sind…
kritik

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Shortcuts: DRIVE ANGRY [2011]; ENTOURAGE – SEASON 1-3 [2004-2007]; MR. POPPERS PINGUINE [2011]; PROMETHEUS 3D [2012]

Drive Angry

Oha. Ich befürchte, wir bewegen uns hier auf “Ghost Rider”-Terrain. Nicht nur, weil der Film völlig sinnfrei ist und einen Nicolas Cage zeigt, der völlig von der Rolle ist (diesmal in blond, für die Frisur-Chronisten), sondern auch, weil ich den Film trotzdem irgendwie mochte, trotz all seiner Defizite. Und das liegt jetzt nicht zwingend nur an der Szene, in der Cage gleichzeitig (!): die Bedienung der Bar vögelt, Zigarre raucht, Whiskey trinkt und gefühlte 20 Leute abknallt. Multitasking quasi, und wenn das “Drive Angry” nicht zu DEM Männerfilm schlechthin macht, weiß ich auch nicht.


(bester YouTube-Kommentar übrigens: “Daumen Hoch für Amber Heard die geile Sau!!!”)

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