Archiv der Kategorie: Kinderfilme

Eigentlich für die Jüngsten, aber das heißt ja nichts.

Shortcuts: RALPH REICHTS [2012]; HAPPY FEET 2 [2011]; FREUNDSCHAFT PLUS [2011]

Ralph reichts

ralphreichts_01“Ralph reicht’s!” wurde von mir sehnlichst erwartet, doch leider ist es nicht zu einer Kinosichtung gekommen. Eine Geschichte über einen Videospiel-Bösewicht, der zu den Guten zählen will und sein Spiel verlassen kann? Das klingt doch schon mal super. Und das ist es ca. die erste halbe Stunde auch, wenn man den ein oder anderen “realen” Videospiel-Charakter trifft oder Ralph eine Selbsthilfegruppe für Bösewichter besucht. Dann aber landet Ralph in “Sugar Rush”, und dieses fiktive, zuckersüße Rennspiel ist im Grunde denkbar ungeeignet, um der Schausplatz für den Rest der Geschichte zu sein, die zudem ab dem Zeitpunkt auch noch viel zu kitschig und klamaukig daherkommt. In “Sugar Rush” verwandelt sich der nerdige Videospielfilm in einen typischen Disneyfilm, bei dem im Grunde nur noch das ein oder andere Liedchen fehlt. Ein starker Beginn und die ein oder andere lustige Idee retten den Film dann aber doch noch. Doch wie super wäre es gewesen, wenn Ralph während des gesamten Films – ähnlich wie bei “Shocker” – die Spiele wechselt?
kritik

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DER GIGANT AUS DEM ALL [1999]

gigant_01Disney hat alles versaut. Wer nur Zeichentrickfilme von Disney kennt, geht von vorneherein davon aus, dass solche Filme nur was für Kinder sind, dass immer gesungen wird, dass alles immer niedlich ist, dass ein Elternteil stirbt. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ambitioniertere Projekte in schöner Regelmäßigkeit an den Kinokassen scheitern, wie ja auch der kürzlich hier besprochene „Titan A.E.“. Jetzt muss ich natürlich zugeben, dass ich seinerzeit vielleicht auch etwas blauäugig durch die Welt gelaufen bin und dem Film (hätte ich von ihm gehört) keine Chance gegeben hätte. Mit dem Alter kommt die Weisheit, „Der Gigant aus dem All“ wurde nun gesehen, ein Teil der Liste abgehakt.

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Shortcuts: TOY STORY 3 [2010]; STIRB LANGSAM 5 – EIN GUTER TAG ZUM STERBEN [2013]

Toy Story 3

toystory3_01Ich persönlich hatte ja so meine Zweifel, ob es für einen dritten Teil noch genug über Spielzeug zu erzählen gibt – und Negativbeispiele für ideenlose Fortsetzungen des Geldes wegen gibt es ja genug (siehe weiter unten) – aber da habe ich meine Rechnung ohne Pixar gemacht. Gut, ich kenne “Cars 2″ und “Merida” noch nicht, aber können die überhaupt schlechte Filme produzieren? Denn auch “Toy Story 3″ sprüht nur so vor Ideen und Witz (und der A113) und einer durchdachten Story, die zwar am Ende etwas rührselig wird, aber das gehört ja auch dazu. Wieder einmal ganz großes Kino um ganz kleines Spielzeug, und wer die ersten beiden Teile mochte, der wird auch hier mehr als seinen Spaß haben. Und Teil 1 verdient dringend eine neue Sichtung, da ich nicht mehr glaube, dass die von mir vergebenen nur 7 Punkte gerechtfertigt sind…
kritik

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Shortcuts: DRIVE ANGRY [2011]; ENTOURAGE – SEASON 1-3 [2004-2007]; MR. POPPERS PINGUINE [2011]; PROMETHEUS 3D [2012]

Drive Angry

Oha. Ich befürchte, wir bewegen uns hier auf “Ghost Rider”-Terrain. Nicht nur, weil der Film völlig sinnfrei ist und einen Nicolas Cage zeigt, der völlig von der Rolle ist (diesmal in blond, für die Frisur-Chronisten), sondern auch, weil ich den Film trotzdem irgendwie mochte, trotz all seiner Defizite. Und das liegt jetzt nicht zwingend nur an der Szene, in der Cage gleichzeitig (!): die Bedienung der Bar vögelt, Zigarre raucht, Whiskey trinkt und gefühlte 20 Leute abknallt. Multitasking quasi, und wenn das “Drive Angry” nicht zu DEM Männerfilm schlechthin macht, weiß ich auch nicht.


(bester YouTube-Kommentar übrigens: “Daumen Hoch für Amber Heard die geile Sau!!!”)

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Shortcuts: HOP [2011]; LARS UND DIE FRAUEN [2007]; MEGA-SHARK VS. GIANT-OCTOPUS [2009]; ZEITEN ÄNDERN DICH [2010]

Hop – Osterhase oder Superstar?

Es ist unglaublich, wie beliebig und langweilig man einen Film gestalten kann, so dass höchstwahrscheinlich sogar die Zielgruppe der unter 9-Jährigen angeödet sein wird. Storytechnisch dachte man sich wohl, dass die Weihnachtsfilme bereits abgegrast sind und man jetzt auch mal mit Ostern Kasse machen will, und so ist es halt der Osterhase Junior (kreative Namensgebung: “E.B.”, für Easter-Bunny…), der das Leben von James Marsden schwer macht, und zwar leider genau so, wie man sich das vorstellt. Das die beste Szene die ist, in der Marsden den Hasen mit einem Stein erschlagen will, sagt erschreckend viel über den Film aus. Belangloser “Santa Clause”-Abklatsch vom Reißbrett, der außer ganz netten Animationen und Penny aus “The Big Bang Theory” nicht viel zu bieten hat.

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Shortcuts: STARSHIP TROOPERS [1997]; BATTLE OF LOS ANGELES [2011]; DIE SCHLÜMPFE [2011]

Starship Troopers

Verhoevens Science-Fiction-Film, der einen Haufen Schönlinge aus ihre “OC California” Glitzerwelt direkt in den Krieg gegen außerirdische Bugs wirft. Zum Film selber braucht man vermutlich gar nichts zu sagen, aber was für mich neu war: Der Film selber zwar ungeschnitten, die deutsche Synchro ist jedoch enorm sinnverfälschend zensiert. Während im Original nur Soldaten als vollwertige Bürger gelten und z.B. Wahlrecht haben, wird dies in der deutschen Fassung vorsichtshalber umgangen, in dem immer nur von Soldaten geredet wird und Kinder beschützen und so. Das an einer Stelle davon die Rede ist, dass die Demokratie nichts taugt und pure Gewalt die Lösung ist – davon wollte man in Deutschland lieber nichts hören. Futter für alle OT-Verfechter, was schade ist, da die deutsche Synchro ansonsten als gelungen bezeichnet werden kann. Bei aktuellen Sichtungen übrigen sehr witzig: Neil Patrick Harris als Nachrichten-Offizier im Gestapo-Look. Suit up!

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Kritik: OBEN [2009]

Es gibt nicht nur Pixar. Das wollen wir doch mal klarstellen. In der Zeit zwischen den Pixar-Titeln kommen so viele Animationsfilme in die Kinos, die um die Zuschauer buhlen, doch wenn man Leute nach ihren Animationslieblingen fragt, werden doch erstaunlich oft Filme aus John Lassiters Firma genannt. Zufall? Wohl nicht. Insbesondere mit “Toy Story” revolutionierte Pixar das Genre, und das nicht nur aufgrund technischer Perfektion. Es waren auch die erzählten Geschichten, die es manchmal in der Form noch nicht gab, und selbst wenn, wurden sie so hintergründig und humorvoll erzählt, das man oft das Gefühl hatte, vor Pixar gab es das nicht. Sprechende Autos, verliebte Roboter, eine Familie voller Superhelden und kochende Ratten – es gibt nichts, was es nicht gibt. Und genau deswegen kann auch ein alter Mann mit Hilfe hunderter Luftballons mit seinem Haus wegfliegen.

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