Archiv der Kategorie: DVD

2001: ODYSSEE IM WELTRAUM [1968]

2001_01Manche Filme mag ich hier ja gar nicht besprechen, die Fallhöhe ist einfach zu groß. „2001 – Odyssee im Weltraum“ ist so einer. Wühlt man sich ein wenig durch’s Internet, ist das ja der Film der Filme, absolute Kunst, der Science-Fiction Film überhaupt, Gott in Filmgestalt. Nun bin ich ja nicht wirklich religiös. Und in Philosophie nicht wirklich bewandert, geschweige denn interessiert. Schlechte Voraussetzungen also, um diesen Film adäquat zu besprechen geschweige denn zu verstehen? Gibt es da etwas zu verstehen? Oder, anders ausgedrückt: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten? Vielleicht ist das manchmal besser, aber ich sag mal so: Ich sag da jetzt trotzdem meine Meinung zu. Widersprüche bitte in die Kommentare. Und, nun ja, wenn man das so nennen kann: Spoiler sind zu erwarten.

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DER HERR DER RINGE – TRILOGIE (SE) [2001-2003]

hdrtrilogie_01Was „Eine unerwartete Reise“ nicht geschafft hat, das schaffte „Smaugs Einöde“: Lust auf eine erneute Sichtung der klassischen Trilogie. Was ja abseits von allen Punkten auch viel über den jeweiligen Film aussagt. Und auch wenn der Umzugs- und Feiertagsstress tatsächlich seinen Tribut gezollt hat, mussten die Sichtungen (natürlich) in den erweiterten Fassungen stattfinden, denn wenn Mittelerde, dann so viel wie möglich. Und rückblickend kann ich auch gar nicht sagen, ob ich jemals wieder auf bestimmte Szenen verzichten könnte, zu stimmig ist das Gesamtbild, so großartig ist die Atmosphäre dieser Welt, in die uns Peter Jackson eintauchen lässt. Abgesehen davon, dass Jackson gefühlt jeden im Buch beschriebenen Grashalm auch tatsächlich abgefilmt hat, bilden diese drei Filme für mich auch deshalb die besten Buchverfilmungen, weil es das Mittelerde ist, welches man beim Lesen vor Augen hatte. So und nicht anders sieht es dort aus, fühlt es sich an. Inhaltliche Änderungen und Anpassungen für den Massengeschmack hin oder her: Anders kann ich mir einen Film über Isildurs Fluch jetzt nicht mehr vorstellen. Oder drei Filme. Wie auch immer.

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Xander zieht um! (6) – Spezial: DIE VERRÜCKTEN NACHBARN [1981]

neighbors_01Langsam wird’s ernst: Keine Woche mehr, und dann ist zum einen hier weniger los, zum anderen woanders offline dafür um so mehr. Darum wird es auch Zeit, dass hier die cineastische Vorbereitung in die nächste Runde geht, wieder einmal befassen wir uns mit der Nachbarschaft. Das Thema gibt ja allem Anschein nach genug für Komödien her, so dass wir es auch hier mit einem eher humorvollen Beitrag zu tun haben. So ist zumindest der Plan – denn ob der Film wirklich lustig genug ist, um als Komödie zu überzeugen, dass musste er erst einmal unter Beweis stellen.

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ALL BEAUTY MUST DIE [2010]

allbeautymustdie_01Als ich den Film anstellte und in diesem der Satz fiel, wie schön der von Kirsten Dunst gespielte Charakter doch wäre, wurde ich direkt gefragt ob ich das auch so sehe, sie wäre doch schließlich der Grund, warum ich den Film angestellt habe. Haltlose Unterstellung, natürlich, war es doch in diesem Fall Ryan Gosling, wenn auch aus anderen Gründen als dies bei Frau Dunst der Fall gewesen wäre. Tatsächlich aber halte ich Herrn Gosling für einen talentierten jungen Mann wegen dem es sich schon mal lohnen kann, einen Film anzustellen. Ob es sich hier auch gelohnt hat? Andere Kritiken verneinen dies mehr oder weniger, aber vielleicht seh ich das ja anders.

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Xander zieht um! (5) – Spezial: MEINE TEUFLISCHEN NACHBARN [1989]

meineteuflischennachbarn_01Weiter geht’s mit den filmischen Umzugsvorbereitungen, wobei dies ja eher ein Film ist, den sich unsere zukünftigen Nachbarn anschauen müssten, da wir dann ja die Neuen sind. Nichts desto trotz kann man das noch durchgehen lassen, denn anders herum betrachtet kann es ja auch sein, das wir genau solche Nachbarn bekommen, wie sie unter anderem von Tom Hanks und Prinzessin Leia gespielt werden. Ob man das will? Sicherlich nur, wenn man sich mit denen versteht. Aber wehe wenn nicht, dann kann es schon mal sein, dass man mit Fackeln und Heugabeln aus dem Dorf getrieben wird. Bestenfalls. Nach der Hausrenovierung nun als eine Nachbarschaftsstudie: Wir sind gewappnet, komme was wolle.

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Xander zieht um! (3) – Spezial: GESCHENKT IST NOCH ZU TEUER [1986]

geschenktistnochzuteuer_01Es gibt Lebensereignisse, auf die kann man sich wunderbar filmisch vorbereiten. Vielleicht sollte man dies nicht (bei evtl. Kinderwunsch kann eine Sichtung von “Kevin allein zu Haus” das Gegenteil bewirken), aber irgendwie tut man es ja trotzdem. “The Money Pit” (OT) ist so ein abschreckendes Beispiel zum Thema Immobilienerwerb, der Name ist Programm. Wer an seiner Entscheidung zweifelt, sollte sich den Film nicht antun. Und trotz gewisser Restzweifel, die bei so einer Investition ja nicht ausbleiben, habe ich es getan – so schlimm kann’s schon nicht werden. Also in Wirklichkeit. Im Film ist es da schon ziemlich schlimm.

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DIE BOURNE-REIHE: IDENTITÄT / VERSCHWÖRUNG / ULTIMATUM / VERMÄCHTNIS [2002-2012]

“Wer ist Jason Bourne?”

Diese Frage musste sich Matt Damon 2002 in dem Film Die Bourne Identität nicht als erster stellen, denn bereits 1988 war Richard Chamberlain auf der Suche nach seiner Vergangenheit. Da die Sichtung dieses Zweiteilers jedoch schon zu lange her ist und die Erinnerung erst noch wieder aufgefrischt werden muss, beschäftigen wir uns vorab schon mal mit den Bournes neueren Baujahres.

Die Bourne Identität [2002]

diebourneidentitat_012002 war es soweit: Matt Damon durfte sein Gedächtnis verlieren und seine Version eines ahnungslosen Jason Bourne abgeben. Herausgekommen ist ein bodenständiger Agententhriller, der versucht halbwegs realistisch zu wirken – was größtenteils auch funktioniert. Wenn es einem zunächst auch schwer fällt, Matt Damon den knallharten Spezialagenten abzukaufen, fällt einem das im Laufe des Filmes immer leichter. Viel schlimmer finde ich da allerdings die Besetzung von Franka Potente, welche wohl hauptsächlich die deutschen bzw. europäischen Zuschauer ins Kino locken sollte (der einzige Grund, warum ja auch hin und wieder Til Schweiger in Hollywoodfilmen auftaucht). Bis auf die Treppenhausszene also ein spannender, glaubwürdiger Film, bei dem man auch in actionreicheren Momenten nie die Übersicht verliert oder den Kopf auf die Tischkante schlagen müsste.
kritik

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