Archiv für den Tag 14. Juli 2009
Kritik: HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHÖNIX [2007]


“Der eine mit der Macht den dunklen Lord zu besiegen naht heran… jenen geboren die ihm dreimal die Stirn geboten haben… geboren wenn der siebte Monat stirbt. Und der dunkle Lord wird ihn als sich ebenbürtig kennzeichnen, aber er wird eine Macht besitzen, die der dunkle Lord nicht kennt. Und der eine muss von der Hand des anderen sterben, denn keiner kann leben während der andere überlebt!”
Das fünfte Jahr schon begleitet man Harry Potter und seine Freunde durch Hogwarts, und vieles hat sich getan. Nicht nur, dass der Umfang der Bücher immer größer wurde, in Harry Potter 5 versuchte sich mittlerweile der vierte Regisseur an der Zauberer-Geschichte – dementsprechend unterschiedlich sind ja letztendlich auch die Filme ausgefallen. In einem Punkt jedoch gehen sie mit den Büchern konform: Zu Beginn, mit Der Stein der Weisen, noch recht kindgerecht, werden sie von Band zu Band düsterer und auch brutaler. Die Zielgruppe muss mit den Protagonisten älter werden, für Kinder ist das nichts mehr so wirklich. Aber auch die Geschichten werden ausgefeilter und versprühen nicht mehr den naiven Charme eines Kinderbuches. Mit Der Orden des Phönix erwartet uns also die Vefilmung des umfangreichsten Werkes, welche naturgemäß ein Problem mit sich bringt: Ein Film kann nicht beliebig überziehen sondern sollte schon eine gewisse Maximal-Laufzeit haben. Überlegungen, den Inhalt über zwei Filme zu verteilen wurden über Bord geworfen und somit über 1.000 Seiten in 138 Filmminuten gepresst…