Kritik: DIE ROTKÄPPCHEN VERSCHWÖRUNG
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7/10
“Zwei Dinge würde ich niemals tun: Lügen und Extremsport betreiben!”
Wie war das damals eigentlich? Rotkäppchen wollte die Großmutter besuchen, doch der Wolf lauerte ihr auf, die Großmutter lag gefesselt im Schrank, und dann tauchte auch noch dieser Holzfäller mit seiner Axt auf! Jemand sollte sich die Zeit nehmen, und die vier Beteiligten einem Verhör unterziehen…

Der Film beginnt mit dem uns bekannten Ende: Der Wolf will Rotkäppchen und die Großmutter fressen, doch dann taucht der Holzfäller auf, scheinbar um die beiden zu retten. Hier ist ein Verbrechen geschehen, keine Frage, und so werden die Beteiligten vom Inspektor Nicky Flippers einzeln verhört – vielleicht ergibt sich so die Lösung des Puzzles.
Es ist natürlich alles nicht ganz so einfach, und jeder erzählt die Story ein wenig anders, und natürlich ist die Geschichte damit noch nicht vorbei.
“Die Rotkäppchen Verschwörung” ist ein Animationsfilm, der sich an das etwas ältere Publikum wendet, gespickt mit Filmzitaten, bei denen man sich das eine oder andere Mal fragt “Woher kenn ich das nu wieder?”. Niemand ist der, der er vorgibt zu sein: Der Holzfäller ist eigentlich ein Schauspieler, die Großmutter geht als “Tripple gGg” Extremsport nach, der Wolf ist Reporter und Rotkäppchen hat eigentlich keinen Bock mehr auf den Wald. Doch alle müssen zusammen arbeiten, um gemeinsam den “Gebäck-Banditen” zu stellen. Wer das ist, wird zwar im Laufe des Films mehr oder weniger deutlich, sei aber an dieser Stelle nicht verraten.

Großartige Animationen hat man in diesem Film nicht zu erwarten. Die Figuren sehen teilweise aus wie aus einem schlechtem Videospiel, erfüllen jedoch ihren Zweck. Die Geschichte ist stimmig und die Synchronsprecher gehen in Ordnung (aber großartig: Jan Deelay als singender Ziegenbock!). A propos singen: Gesungen wird auch, leider, denn manchmal erinnern gerade diese Szenen zu sehr an Disney und distanzieren sich nicht weit genug, etwa durch mehr Witz.
Alles in allem ein guter Film, etwas anderes als man sonst so geboten bekommt (wie den Disney-Pixar-Einheitsbrei wie Ratatouille, Cars usw…) und dabei ziemlich witzig.
24. März 2008 um 10:28
nju… lohnt sich ein DVD Kauf, oder reicht es den Film einmal zu sehen? Ich war nämlich schon kurz davor, nächste Woche zum Müller zu rennen
25. März 2008 um 8:11
Hm, ich würd ja sagen es lohnt sich…
Vielleicht kein Film, den ich jede Woche gucken würde, aber ich hab ihn jetzt das zweite Mal gesehen und machs bestimmt noch mal wieder!
25. Januar 2009 um 10:29
[...] Bedeutung hat das meiner Meinung nach nicht. Am 24. März begann die Kundenbindung – Lalias erster Kommentar – es sollte nicht der letzte sein *g*. Und am 25. März: Wir lesen hier das erste Mal von Wall-E, [...]
26. Januar 2009 um 6:27
Den Film hab ich immer noch nciht gesehen ^^###